22.08.2026
Düsseldorf mit großem Schritt Richtung Playoffs
Die Düsseldorf Panther haben bei den Allgäu Comets einen ungefährdeten 54:0-Kantersieg gefeiert. Während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten, beendeten Ballverluste gleich mehrere der seltenen Allgäuer Hoffnungsschimmer.

Bei den Comets begann Gabe Quigley als Quarterback - und mit mehreren Läufen, dem ein oder anderen Hurdle und viel persönlichem Einsatz bewegte dieser seine Offense zunächst auch entschlossen übers Feld. Sobald Quigley jedoch zum Pass gezwungen wurde, geriet Allgäu schnell an seine Grenzen.
Düsseldorf zeigte sich dagegen deutlich effizienter. Schon den ersten Drive der Panther vollendete Running Back Gennadiy Adams per kurzem Lauf zum 7:0. Danach nahm das Allgäuer Unheil dann seinen Lauf.
Zunächst wurde Quigley kurz vor der eigenen Endzone gesackt. Beim anschließenden Punt flog der Snap am ebenfalls als Punter eingesetzten US-Amerikaner vorbei und durch die Endzone - Safety und 9:0 für Düsseldorf.
Den folgenden Ballbesitz starteten die Panther nach einem starken Return und einer Strafe bereits tief in der Allgäuer Hälfte. Quarterback Dawson Herl bediente James Okike am rechten Rand der Endzone zum nächsten Touchdown. Wenig später fand Herl Eritros Haggi, der nach dem Catch rund 50 Yards zurücklegte und von der Comets-Defense dabei eher begleitet als ernsthaft bedrängt wurde. Bereits nach dem ersten Viertel stand es so 23:0.
Das Bild änderte sich auch danach nicht. Ein kurzer Pass von Herl auf Florian Ferizi wirkte zunächst ungefährlich - nach einem verpassten Tackle beschleunigte der Receiver jedoch und war auf dem Weg in die Endzone dann nicht mehr einzuholen - nächster Touchdown für die Panther.
Positive Spielzüge der Gastgeber entstanden auch weiterhin beinahe ausschließlich durch Quigleys Läufe. Kurz vor der Halbzeit brachte eine seltene Completion auf Otis Newbury die Comets dann erstmals in die Red Zone. Benedikt Schulz kämpfte sich anschließend bis unmittelbar vor die Endzone, verlor auf dem letzten Meter jedoch den Ball - ein ebenso bitteres wie sinnbildliches Ende des bis hierhin besten Drives der Comets.
Anstelle der ersten Allgäuer Punkte folgte auf der Gegenseite der nächste Touchdown. Haggi erhöhte mit auslaufender Uhr auf 37:0 und beseitigte bereits vor der Pause die letzten Zweifel am Ausgang der Partie.
mhh
Nach dem Seitenwechsel setzte sich die einseitige Begegnung fort. Adams erzielte seinen zweiten Touchdown, Düsseldorf legte wenig später erneut nach. Selbst als die Comets im Schlussviertel noch einmal dicht vor dem Trostpreis in Form ihrer ersten Punkte standen, war ihnen einfach kein Erfolgserlebnis vergönnt: Quigley warf eine Interception in der Endzone. Ein abschließendes Field Goal besiegelte den 54:0-Endstand.
Die Panther verbessern ihre Bilanz damit auf 5-6 und bleiben im Rennen um den vierten Playoff-Platz der Nordgruppe voll auf Kurs. Mit einem weiteren Sieg zum Abschluss gegen die Straubing Spiders wäre Düsseldorf sicher in der Postseason.
Für Allgäu geht eine ohnehin schwierige Saison dagegen mit dem nächsten herben Rückschlag weiter. Am kommenden Samstag wartet zum Abschluss der Hauptrunde das direkte Duell mit den Saarland Hurricanes. Mit einem Sieg würden die Comets mindestens Rang sieben und damit die Teilnahme an den Playdowns aus eigener Kraft sichern.