22.08.2026
Kantersiege in der GFL-Konferenz
Der 16. Spieltag der GFL hat in der Konferenz gleich mehrere Machtdemonstrationen geboten. Pforzheim erzielte unglaubliche 86 Punkte, Potsdam spielte zum vierten Mal in Folge zu Null. Im Norden stehen die vier Playoff-Teilnehmer nun fest.

Vier Spiele, 234 Punkte und gleich drei Sieger mit mindestens 50 Zählern: Der Samstagnachmittag in der GFL bot vor allem klare Verhältnisse. Während im Norden alle Playoff-Plätze vergeben sind, spitzt sich im Süden das Rennen um Rang zwei weiter zu.
Düsseldorf stellte bereits im ersten Viertel auf 23:0 und ließ anschließend nicht mehr nach. Die fehleranfälligen Comets blieben trotz zweier Ausflüge in die Red Zone ohne Punkte.
Die Panther schließen den Norden damit sicher als Vierter ab und treffen im Viertelfinale auswärts auf Schwäbisch Hall. Für Allgäu wird das Duell mit Saarland zum Endspiel: Um noch auf Rang sechs zu springen und die Playdowns zu vermeiden, müssen die Comets den verlorenen direkten Vergleich mit mindestens 26 Punkten Vorsprung drehen.
Pforzheim spielte, als könne am Ende jeder Punkt entscheidend sein - und genau das könnte er. Nach einer 46:6-Pausenführung legten die Wilddogs weitere 40 Zähler nach und versuchten zwischenzeitlich sogar einen Onside Kick, um sofort wieder in Ballbesitz zu kommen.
Mit dem Kantersieg beendet Pforzheim seine Hauptrunde bei 8-4 und verschafft sich im Fernduell mit Ravensburg einen deutlichen Vorteil bei der Punktedifferenz. Gewinnen die Razorbacks ihre beiden verbleibenden Spiele, gehört Rang zwei dennoch ihnen. Bei einem Ausrutscher könnte Pforzheim vorbeiziehen und sich ein Heimspiel gegen Hildesheim sichern.
Nach drei Spielen ohne Gegenpunkt machte Potsdam damit einfach weiter. Cornerback Devin Hembry fing gegen Kiel-Quarterback PJ Settles bereits seine zehnte Interception der Saison und trug den Ball zum Touchdown zurück.
Die Royals stehen sicher auf Rang zwei im Norden und empfangen im Viertelfinale den Dritten aus dem Süden. Kiel hat keine Chance mehr auf die Playoffs, muss aber auch nicht mehr um die Playdowns bangen.
Berlin hielt die Partie lange offen, ließ seine besten Möglichkeiten jedoch ungenutzt. Gleich zweimal endeten aussichtsreiche Drives mit Interceptions. Hildesheim setzte sich schließlich ab, Paul Terjung erzielte dabei zwei Touchdowns.
Die Invaders beenden den Norden damit als Dritter und reisen im Viertelfinale zum Süd-Zweiten. Für Berlin wird das Duell mit Braunschweig zum Endspiel um die Playdowns: Bei einer Niederlage schließen die Rebels die Saison auf Rang sieben ab, mit einem Sieg würden sie die Lions dorthin verdrängen.
Die Straubing Spiders mussten die Munich Cowboys schlagen um noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der GFL zu haben. Den Umständen entsprechend gingen die Spiders das Spiel offensiv an, konnten die nächste Niederlage aber nicht abwenden.
In einem spannenden Spiel gewinnen die Cowboys mit 30:23 gegen die Spiders und besiegeln damit den Abstieg der Straubinger.
mhh