31.03.2026
Trade-Gerüchte nehmen Fahrt auf
Die Spekulationen um A.J. Brown reißen nicht ab und bekommen nun zusätzliche Nahrung aus New England. Head Coach Mike Vrabel ließ bei den NFL-Meetings offen, ob ein möglicher Trade für den Star-Receiver der Philadelphia Eagles tatsächlich Realität werden könnte.

Nach dem Abgang von Stefon Diggs stehen die New England Patriots vor einem klaren Umbruch auf der Wide-Receiver-Position. Zwar wurde mit Romeo Doubs bereits ein neuer Baustein verpflichtet, doch eine echte Nummer-eins-Option fehlt weiterhin. Genau hier kommt die Verbindung zwischen Head Coach Mike Vrabel und A.J. Brown ins Spiel - ein Faktor, der die aktuellen Trade-Gerüchte zusätzlich befeuert.
Vrabel wich einer klaren Absage aus - im Gegenteil: "Wir werden versuchen, alles zu tun, was wir können, um unseren Kader zu verstärken." erklärte der Patriots-Coach.
Eine Aussage, die bewusst allgemein gehalten ist, aber in der aktuellen Situation klar interpretiert werden kann. New England sucht nach Verstärkung auf der Receiver-Position und Brown wäre die Premium-Lösung.
Ein möglicher Deal hätte auch eine persönliche Komponente. Vrabel kennt Brown bestens aus gemeinsamen Zeiten bei den Tennessee Titans. Zwischen 2019 und 2021 entwickelte sich Brown unter Vrabel zu einem der explosivsten Receiver der Liga.
Solche Verbindungen sind für den Patriots-Coach kein Nebenaspekt - im Gegenteil: Vertrauen und Systemverständnis gelten als entscheidende Faktoren bei Personalentscheidungen.
Auf Seiten der Philadelphia Eagles gibt man sich weiterhin demonstrativ entspannt. General Manager Howie Roseman stellte mehrfach klar: Brown ist Stand jetzt ein Spieler der Eagles.
Doch ein möglicher Trade hängt stark an finanziellen Rahmenbedingungen. Vor dem 1. Juni würde ein Deal mehr als 40 Millionen Dollar Dead Cap verursachen - nach diesem Stichtag wären es nur noch rund 20 Millionen. Ein entscheidender Hebel, der die Gerüchte weiter am Leben hält.
Der Hintergrund für das Interesse ist offensichtlich: Die Patriots haben sich im März von Top-Receiver Stefon Diggs getrennt und damit eine große Lücke in ihrer Offense geschaffen.
Mit Romeo Doubs wurde bereits ein neuer Receiver verpflichtet, doch intern ist klar: Für Quarterback Drake Maye braucht es eine echte Go-to-Option.
Vrabel betonte dabei vor allem einen Punkt: Effizienz. "Es geht im Grunde um Targets und Effizienz." erklärte er mit Blick auf die Offense ohne Diggs.
mgs