23.08.2026
Gute Nachrichten für San Francisco
Die San Francisco 49ers können im Comeback-Prozess von George Kittle einen wichtigen Fortschritt vermelden. Rund sieben Monate nach seinem Achillessehnenriss wurde der Star-Tight-End von der Physically Unable to Perform List (PUP) aktiviert und darf damit wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Selbst ein Einsatz zum Saisonauftakt gegen die Los Angeles Rams in Australien ist damit weiterhin möglich.

George Kittle arbeitet weiter an seinem ambitionierten Ziel, bereits in Woche 1 der neuen NFL-Saison wieder auf dem Feld zu stehen. Die 49ers aktivierten den Tight End am Sonntag von der PUP-Liste und machten damit den nächsten entscheidenden Schritt in seinem Reha-Prozess. Kittle darf ab sofort wieder am Training teilnehmen und kann damit erstmals seit seiner schweren Verletzung wieder näher an reguläre Football-Abläufe herangeführt werden.
Der 32-Jährige hatte sich im Januar im Wild-Card-Spiel der 49ers die Achillessehne gerissen. Eine Verletzung, die normalerweise eine lange Rehabilitationsphase nach sich zieht. Bei einem Achillessehnenriss wird häufig mit einer Ausfallzeit von ungefähr neun Monaten gerechnet. Kittle befindet sich damit aktuell erst seit rund sieben Monaten in seinem Reha-Prozess.
Sollte er tatsächlich zum Saisonauftakt im September zurückkehren, lägen zwischen seinem Achillessehnenriss und seinem ersten Pflichtspieleinsatz lediglich rund acht Monate. Dass Kittle bereits jetzt von der PUP-Liste genommen werden konnte und wieder trainieren darf, zeigt zumindest, wie weit der Tight End in seinem Comeback-Prozess bereits gekommen ist.
Kittle hatte während seiner gesamten Reha immer wieder deutlich gemacht, dass er zum Saisonauftakt gegen die Los Angeles Rams spielen möchte. Das Spiel besitzt in diesem Jahr eine zusätzliche Besonderheit: Die beiden NFC-West-Rivalen treffen am 10. September in Melbourne, Australien, in einem der neun NFL International Games aufeinander.
Die Aktivierung von der PUP-Liste bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass Kittle dort tatsächlich auflaufen wird. Die 49ers könnten gerade aufgrund der langen Reise und der ungewöhnlichen Belastung vorsichtig mit ihrem Star umgehen.
Das Team plant laut NFL-Bericht bereits am 2. September nach Australien zu fliegen, um sich vor Ort an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Kittle hatte zuvor selbst erklärt, dass eine Entscheidung über seinen Einsatz möglichst vor dem Abflug fallen sollte. Sollte er ohnehin nicht spielen können, könnte ihm dadurch die zusätzliche Belastung der Reise erspart bleiben.
Unabhängig von einem möglichen Einsatz in Woche 1 ist die Entscheidung der 49ers aus einem weiteren Grund bedeutend. Wäre Kittle bis zum finalen Roster Cut am 30. August auf der PUP-Liste geblieben, hätte er die ersten vier Spiele der Regular Season automatisch verpasst und frühestens in Woche 5 zurückkehren können.
Durch die jetzige Aktivierung hält sich San Francisco dagegen sämtliche Möglichkeiten offen. Kittle kann ab sofort trainieren und theoretisch jederzeit zum Einsatz kommen, sobald Spieler und Team ihn dafür bereit sehen.
Für die 49ers sind die Nachrichten rund um Kittle damit zunächst äußerst positiv. Nur sieben Monate nach seinem Achillessehnenriss ist der Tight End bereits so weit, dass er wieder ins Training einsteigen kann. Nun dürfte vor allem entscheidend sein, wie sein Körper auf die steigende Belastung reagiert.
Ein Einsatz in Woche 1 wäre angesichts des Zeitpunkts seiner Verletzung ein bemerkenswert schnelles Comeback. Gleichzeitig gibt es für San Francisco keinen Grund, bei einem seiner wichtigsten Offensivspieler unnötiges Risiko einzugehen. Ob er wirklich in Week 1 aufläuft, bleibt abzuwarten. Fakt ist aber: Die Reha von Kittle läuft für den Veteranen mehr als nach Plan.
val