06.06.2026
Gute Nachrichten für 49ers
George Kittle arbeitet nach seinem Achillessehnenriss im Januar weiter an seinem NFL-Comeback. Der Tight End der San Francisco 49ers zeigte sich bezüglich einer schnellen Rückkehr aufs Spielfeld nun optimistisch.

Rund 19 Wochen nach seiner Operation erklärte Kittle am Mittwoch gegenüber US-Medien, dass seine Reha bislang ohne Rückschläge verlaufe. Der 49ers-Star glaubt aktuell daran, rechtzeitig zum Saisonauftakt gegen die L.A. Rams in Melbourne wieder auf dem Feld stehen zu können.
"Wir sind auf Kurs. Eigentlich sogar vor dem Zeitplan", sagte Kittle. Bei den aktuellen OTAs absolvierte der Tight End bereits wieder intensivere Lauf- und Sprungübungen. Unter anderem waren erste längere Sprints sowie sogenannte Single-Leg-Hops zu sehen. Laut Kittle sei dies das intensivste Lauftraining seit seiner Verletzung gewesen.
Die schwere Verletzung hatte sich der 31-Jährige im Januar beim Wild-Card-Sieg gegen die Philadelphia Eagles zugezogen. Noch während des Spiels wusste Kittle offenbar sofort, dass es sich um einen Achillessehnenriss handelte.
Besonders die genaue Position des Risses könnte Kittle nun helfen. Nach eigenen Angaben erklärte ihm sein Operateur Dr. Neal ElAttrache damals, dass die Verletzung vergleichsweise hoch an der Achillessehne lag und deshalb günstiger verheilen könne als viele ähnliche Verletzungen.
Dadurch musste laut Kittle nicht direkt am Fersenbein operiert werden, was die Heilung zusätzlich beschleunigen könnte. Genau deshalb hoffen die 49ers weiterhin auf ein frühes Comeback ihres Star-Tight-Ends.
Auch Head Coach Kyle Shanahan zeigte sich optimistisch. "Wenn es jemand schaffen kann, dann wahrscheinlich George", sagte der 49ers-Coach und lobte vor allem Kittles Arbeitsmoral während der Reha.
Eine zusätzliche Herausforderung bleibt allerdings die lange Reise nach Australien. Die 49ers werden bereits Anfang September nach Melbourne fliegen, wodurch Kittle weniger zusätzliche Regenerationszeit zur Verfügung hätte.
Der Tight End selbst macht sich darüber aktuell jedoch kaum Gedanken. Mental verlaufe die Reha bislang überraschend unkompliziert. Anders als Teamkollege Nick Bosa, der zuletzt offen über die psychischen Herausforderungen schwerer Verletzungen sprach, beschrieb Kittle den Prozess bisher als vergleichsweise einfach.
"Solange ich alles tue, was ich tun muss, und weiter hart arbeite, glaube ich, dass ich es schaffen kann", erklärte er. Für die 49ers wäre eine rechtzeitige Rückkehr ihres Star-Tight-Ends ein enorm wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Saisonstart.
mhh