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    NFL

    vor 1 Tag

    Verteidiger gibt Einblicke in seine Reha

    Nach Kreuzbandriss: Bosa dachte ans Karriereende

    Nick Bosa arbeitet nach seinem Kreuzbandriss weiter am Comeback bei den San Francisco 49ers - sprach nun aber auch ungewöhnlich offen über die mentale Belastung während seiner Reha.

    Nick Bosa arbeitet nach seinem Kreuzbandriss weiter an seinem Comeback und hofft auf eine Rückkehr zum Start des Training Camps der San Francisco 49ers.
    49ers-Star Nick Bosa arbeitet nach seinem Kreuzbandriss am Comeback. IMAGO/Icon Sportswire

    Der Star-Verteidiger der San Francisco 49ers sprach im Zuge einer Pressekonferenz am Donnerstag erstmals ausführlicher über seinen aktuellen Reha-Stand - und machte dabei Hoffnung auf eine Rückkehr rund um den Start des Training Camps. "Ich bin schon ziemlich weit", erklärte Bosa gegenüber Medienvertretern in Santa Clara.

    Der Defensive End nimmt laut ESPN aktuell zwar noch nicht vollständig an den OTA-Einheiten der 49ers teil, arbeitet jedoch bereits wieder intensiv auf dem Trainingsplatz. Laut Bosa sei eine Rückkehr zum Start des Training Camps Ende Juli oder kurz danach realistisch - sofern es keine Rückschläge gebe.

    "Es läuft wirklich sehr gut und ich plane, rechtzeitig bereit zu sein", sagte der 28-Jährige.

    Kreuzbandriss stoppte starken Saisonstart

    Bosa hatte sich den Kreuzbandriss am 21. September vergangenen Jahres im Spiel gegen die Arizona Cardinals zugezogen. Die Verletzung traf die Niners besonders hart, weil der Pass Rusher sehr stark in die Saison gestartet war und früh wieder zu den besten Verteidigern der NFL gehörte.

    In den ersten beiden Spielen sammelte Bosa bereits acht Pressures, 15 Tackles und mehrere wichtige Sacks. Die 49ers verloren nach seinem Ausfall sichtbar an Durchschlagskraft im Pass Rush und beendeten die Saison mit nur 20 Sacks.

    "Man denkt daran aufzuhören"

    Besonders offen sprach Bosa auch über die mentale Belastung während der Reha. Der frühere Defensive Player of the Year hatte bereits 2020 einen Kreuzbandriss erlitten und ging die Genesung damals nach eigener Aussage teilweise zu überhastet an.

    "Damals wollte ich jede Phase der Reha sofort erzwingen", erklärte Bosa. "Jetzt gehe ich langsamer vor und weiß besser, wann ich pushen kann und wann nicht." Trotzdem seien die ersten Wochen nach der Verletzung schwierig gewesen.

    "Am Anfang denkt man daran einfach aufzuhören, nie wieder zu spielen und seinen Körper nie wieder in diese Position zu bringen", sagte Bosa ehrlich. "Aber dann merkt man wieder, dass man den Football einfach zu sehr liebt."

    Auch andere 49ers-Profis verletzt

    Bosa ist aktuell nicht der einzige Defensive Lineman der 49ers im Reha-Modus. Auch First-Round-Pick Mykel Williams arbeitet nach einem Kreuzbandriss an seinem Comeback. Defensive End Keion White erholt sich zudem weiter von einer Schussverletzung am Knöchel.

    Head Coach Kyle Shanahan erklärte jedoch, dass mehrere der verletzten Spieler rechtzeitig zum Training Camp zurückkehren könnten.

    Eine Reunion mit Bruder Joey Bosa, der aktuell Free Agent ist, scheint derzeit dagegen kein konkretes Thema zu sein. Nick scherzte am Donnerstag, dass sein Bruder momentan wohl eher "an seinem Golfspiel", als an einem NFL-Comeback arbeiten würde.

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    mhh

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