03.05.2026
Star-QB wieder auf dem Platz
Knapp ein halbes Jahr nach seiner schweren Knieverletzung gibt es positive Signale bei Patrick Mahomes. Der Quarterback der Kansas City Chiefs steht offenbar vor seiner Rückkehr ins Teamtraining.

Mahomes arbeitet weiter fleißig an seinem Comeback, nachdem er sich im Dezember einen Kreuzband- und Seitenbandriss im linken Knie zugezogen hatte und noch vor Ende der Regular Season operiert werden musste.
Und wie Head Coach Andy Reid nun bestätigte, befindet sich der Star-Quarterback aktuell auf einem guten Weg, um an den ersten freiwilligen Teamaktivitäten (OTAs) Ende Mai teilzunehmen.
"Er ist in einer guten Ausgangsposition, um einiges mitzumachen", sagte Reid. "Wenn er etwas machen kann, wird er das auch tun."
Die ersten OTAs der Chiefs sind für den 26. bis 28. Mai angesetzt. Dabei dürfte Mahomes zunächst nur in begrenztem Umfang eingebunden werden.
In der zweiten Phase des Offseason-Programms stehen dann ohnehin noch keine direkten Duelle zwischen Offense und Defense an, wodurch ein kontrollierter Wiedereinstieg ohne große Umstellungen möglich sein sollte.
"In Phase 2 gibt es ja noch keinen Kontakt und keine direkten Duelle zwischen Offense und Defense - das kommt erst in Phase 3. (…) Ich denke, er ist grundsätzlich in der Lage, alles mitzumachen“, gab sich der 68-jährige Erfolgstrainer entsprechend optimistisch.
Die schnelle und erfolgreiche Genesung des zweifachen MVPs kommt dabei nicht von irgendwo: Seit seiner Operation arbeitet Mahomes nahezu täglich im Trainingszentrum der Chiefs an seinem Comeback. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Athletic Trainerin Julie Frymyer, die ihn schon bei früheren Verletzungen betreut hatte.
Bereits Ende März hatte der 30-Jährige selbst ein erstes Update geliefert und ein Video veröffentlicht, das ihn wieder beim Werfen zeigte. Seitdem hat er sein Trainingspensum noch weiter gesteigert. "Er macht aktuell sehr viel", so Andy Reid. "Er wirft den Ball und arbeitet intensiv an sich."
Auch wenn ein vollständiges Comeback noch Zeit braucht, sind die Signale also klar positiv. Für die Chiefs ist das mit Blick auf Week 1 ein wichtiger Schritt - denn mit einem fitten Mahomes bleibt Kansas City unabhängig von allen anderen Faktoren jederzeit ein gefährliches Team.
mhh