14.03.2026
Die perfekten Fits der verbliebenen Free Agents
Die erste Welle der Free Agency ist vorbei - doch einige namhafte Spieler sind weiterhin ohne Team. Für mehrere Franchises könnten genau diese verbliebenen Free Agents noch zum perfekten Fit werden. Wir schauen auf die spannendsten Namen auf dem Markt und die Teams, bei denen sie am besten passen würden.

Die erste Welle der Free Agency ist vorbei, die ganz großen Bieterduelle auch. Genau jetzt wird es aber oft erst richtig interessant. Denn viele der späteren Signings können sich im Rückblick als Gold wert erweisen. Cooper Kupp bei den Seahawks ist zuletzt ein gutes Beispiele dafür gewesen.
Und auch dieses Jahr sind noch einige Namen auf dem Markt, die Teams sofort besser machen könnten.
Cousins war lange blockiert, weil Atlanta ihn erst mit Beginn des neuen Liga-Jahres offiziell entlassen konnte. Der Markt für Veteranen-Quarterbacks musste sich danach erst sortieren. Als klarer Starter wirkt Cousins inzwischen zwar schwer vorstellbar, aber als erfahrener Backup mit Play-Action-Erfahrung bleibt er interessant.
Gerade Green Bay ergibt deshalb Sinn: Die Packers brauchen nach dem Abgang von Malik Willis nach Miami einen verlässlichen Ersatzmann hinter Jordan Love - und Matt LaFleurs Offense passt grundsätzlich zu Cousins’ Profil.
Jennings ist einer dieser Receiver, die man in jeder Offense sucht, sobald es eng wird. Dritter Versuch, Red Zone, umkämpfte Catches - genau dort ist er wertvoll. Dass er trotzdem noch verfügbar ist, liegt weniger an seiner Qualität als am Markt: Er ist kein Highspeed-Receiver, wird bald 29 und trifft auf eine Free Agency, in der viele Teams eher auf junge Talente setzen.
Für die Raiders wäre er trotzdem ein sinnvoller Move. In einer neuen, Shanahan-inspirierten Offense unter Klint Kubiak könnte Jennings einem jungen Quarterback wie Fernando Mendoza sofort Stabilität geben.
Bei Deebo Samuel geht es längst nicht mehr nur um Talent, sondern auch um Verschleiß. Denn wenn er fit ist, bleibt der Wide Receiver als Yards-after-Catch-Waffe einzigartig. Das Problem: Er ist selten komplett bei 100 Prozent, dazu kommen Drops und Ballsecurity-Fragen.
Trotzdem gibt es Systeme, in denen sein Skillset sofort Sinn ergibt - und Denver ist eines davon. Sean Payton liebt vielseitige Offensivspieler, und auch Quarterback Bo Nix profitiert von schnellen Würfen und klaren Reads. Genau dort könnte Samuel dem Broncos-Angriff noch einmal eine neue Ebene geben.
Njoku bleibt trotz Verletzungssorgen ein interessanter Name, schlicht weil gute Receiving-Tight-Ends in der NFL selten sind. Seine letzten Jahre in Cleveland waren wechselhaft, aber das Skillset ist noch da.
Baltimore wirkt hier wie ein klassischer Fit: Mark Andrews ist weiter an Bord, aber hinter ihm hat sich das Bild verändert. Njoku könnte als weitere Tight-End-Option sofort helfen. Für Quarterback Lamar Jackson wäre das noch ein zusätzliches großes Ziel zwischen den Hashmarks - etwas, das die Ravens-Offense traditionell gut zu nutzen weiß.
Ja, es ist der offensichtliche Fit. Aber manchmal ist der offensichtliche Fit eben auch der richtige. Joey Bosa ist verletzungsanfällig, nicht mehr der dominierende Alleskönner früherer Jahre und inzwischen eher ein situativer Pass-Rusher als ein defensiver Fixpunkt.
Aber genau deshalb könnte San Francisco funktionieren. Die 49ers gehen traditionell gern Wetten auf talentierte Spieler mit Fragezeichen ein, brauchen Tiefe auf Edge - und hätten mit Nick Bosa natürlich sofort die Familien-Story mitgeliefert. In einer rotierenden Rolle müsste Joey nicht jede Woche 60 Snaps spielen, sondern genau das tun, was er noch immer gut kann: Druck machen.
mhh