06.10.2026
Takeaways aus Week 4
Nach vier Wochen NFL-Football malt sich langsam ein erstes Bild der Liga. Bei einigen Teams ist das ein richtig schönes Bild, andere stehen schon jetzt mit dem Rücken zur Wand. Aber was genau sind die wichtigsten Erkenntnisse aus einem erneut verrückten NFL-Spieltag? Und was bedeutet das?

Manche Storys bestätigen sich Woche für Woche immer wieder, andere Teams überraschen völlig neu. Und manche Mannschaften zeigen bisher gleich zwei oder sogar mehrere verschiedene Gesichter. Vier Spieltage sind zwar immer noch eine kleine Stichprobe, zeigen aber schon jetzt, wie unberechenbar diese Liga sein kann. Hier sind die zehn wichtigsten Erkenntnisse aus Week 4.
Die Erwartung in Philadelphia war, dass die Eagles mit neuem Offensive Coordinator Sean Mannion und den zahlreichen Offseason-Moves in jenes System wechseln, das aktuell in der NFL funktioniert: eine Under-Center-, Play-Action-lastige Offense, die vor allem die Mitte des Feldes attackiert. Nach vier Wochen lässt sich ein Fazit ziehen. Bei der Under-Center-Rate liegen die Eagles gerade auf Platz 27 von 32 Teams, sind also nach wie vor nicht wirklich häufig in diesem Quarterback-Alignment zu finden. Und wenn es um Play Action geht, nutzt kein Team dieses Mittel laut Sumersports seltener als die Philadelphia Eagles. Rein schematisch hat sich die Offense im Vergleich zum Vorjahr also anhand dieser beiden Kennzahlen kaum verändert. Das Schlimme dabei: Sie ist auch überhaupt nicht produktiv.
Nach vier Wochen stehen die Eagles bei der Offensive Success Rate auf Platz 30 von 32 Teams, nur die Minnesota Vikings und die Miami Dolphins sind noch schlechter. Das ist extrem besorgniserregend, vor allem weil sich genau das wiederholt, was sie schon letztes Jahr ausgemacht hat: sehr häufig Three-and-Out zu gehen. Gegen die Rams hatten die Eagles in der zweiten Halbzeit sechs Drives, drei davon endeten als Three-and-Out, die anderen drei jeweils mit einem Turnover on Downs. Kurios ist dabei auch, auf welche Art und Weise sie das Spiel gegen die Rams am Ende verschenkt haben: Die Eagles führten mit zehn Punkten, hatten einen Third-and-Goal an der Zwei-Yard-Linie des Gegners mit noch acht Minuten auf der Uhr und verloren das Spiel trotzdem. Dabei verwandelten sie im gesamten Spiel keinen einzigen ihrer zwölf Third Downs, nachdem sie bereits in der zweiten Halbzeit der Vorwoche gegen die Bears bei null von fünf Versuchen im dritten Versuch gestanden hatten. Ihre letzte erfolgreiche Third-Down-Conversion hat zum heutigen Zeitpunkt in der ersten Halbzeit von Week 3 stattgefunden.
Mit 172 Yards Gesamtoffense verzeichneten die Eagles ihren niedrigsten Wert in einem Spiel seit zwölf Jahren, mit nur 68 Netto-Passing-Yards sogar ihren niedrigsten Wert in einem Saisonspiel seit 23 Jahren. Die Offense läuft also komplett unrund, und das hat auch dazu geführt, dass Jalen Hurts das erste Spiel seiner Karriere verloren hat, in dem er in den letzten fünf Minuten mit zehn oder mehr Punkten geführt hatte, inklusive Playoffs war er vor dieser Partie in solchen Situationen 41-0.
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Der Saisonstart von Panthers-Quarterback Bryce Young kann sich sehen lassen. Auch wenn das Team nur bei 2-2 steht, läuft die Offense richtig rund: Platz 4 in Total Yards, Platz 5 in Yards pro Spielzug, die 30,3 Punkte im Schnitt pro Spiel sind ebenfalls Platz 4, nur die Cowboys, 49ers und Bills machen aktuell mehr Punkte.
Und dann sind da noch die Statistiken von Bryce Young selbst, hier ein paar Beispiele: Er kommt in dieser Saison auf 1268 Passing Yards (Platz 1), 9 Passing Touchdowns (geteilter Platz 3), 55 Completions über 10+ Yards (Platz 1) und 13 Completions über 25+ Yards (Platz 1). Laut Next Gen Stats kommen dazu 411 Passing Yards unter Druck (Platz 1), 4 Passing Touchdowns unter Druck (geteilter Platz 1) und 321 Yards durch tiefe Pässe (Platz 1). Beeindruckend ist vor allem, dass er sehr häufig schnell unter Druck steht und trotzdem die Plays macht, während sein gesamtes Team, sowohl offensiv als auch defensiv, mit zahlreichen wichtigen Verletzungen zu kämpfen hat.
Kenneth Walker ist womöglich das Free-Agent-Signing, das bisher ligaweit den größten Einfluss auf sein neues Team hatte. Denn nicht nur stehen die Chiefs bei 4-0, auch Kenneth Walker selbst ist in seiner neuen Offense komplett am Abliefern. Er führt die NFL in Rushing Yards an - und nach vier Spielen steht der amtierende Super-Bowl-MVP bereits bei 621 Scrimmage Yards, das sind knapp 155 Yards pro Spiel. Und das ist noch lange nicht alles, denn in einer Sache ist Kenneth Walker aktuell besser als jeder andere Running Back der NFL: Er ist schlicht nicht zu tackeln.
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Laut PFF hat Walker in den ersten vier Spielen bereits 43 Missed Tackles produziert, und wie absurd diese Zahl ist, versteht man erst im Vergleich zum Rest der Liga: Auf Platz 2 steht Jahmyr Gibbs mit 28. Das bedeutet, Walker hat nach gerade einmal vier Spielen 15 Missed Tackles mehr erzwungen als der zweitbeste Spieler der gesamten NFL. Und selbst zwischen Gibbs auf Platz 2 und den mit jeweils 19 Missed Tackles geteilten Drittplatzierten, Bhayshul Tuten und Jaylen Warren, gibt es noch einmal einen deutlichen Abstand. Kenneth Walker ist also nicht einfach nur produktiv: Er führt die Liga nicht nur in Rushing Yards, sondern auch in Scrimmage Yards an und ist gleichzeitig mit riesigem Abstand der beste Spieler der NFL darin, Tackles zu brechen oder sie aussteigen zu lassen. Was Walker in diesen ersten vier Wochen für die Chiefs abgeliefert hat, ist nicht einfach nur gut. Das ist außergewöhnlich.
Letztes Jahr stellten die Texans noch die zweitbeste Verteidigung der NFL, wenn es darum ging, Punkte zu verhindern. Dieses Jahr erlauben sie im Schnitt fast zehn Punkte mehr pro Spiel als in der gesamten Saison 2025. Auch wenn das Laufspiel und damit einhergehend die Offensive Line der Texans ein Problem sind und die Offense bislang nicht immer wirklich gut funktioniert hat, ist vor allem die andere Seite des Balls, die einst so starke, ja sogar elitäre Defense aus dem letzten Jahr, aktuell definitiv ebenfalls ein Problem.
Natürlich gehört auch zur Wahrheit, dass man in den ersten vier Wochen gegen drei der besten Quarterbacks der Liga und entsprechend starke Offensivabteilungen gespielt hat: gegen die Buffalo Bills mit Josh Allen, die Cincinnati Bengals mit Joe Burrow und die Dallas Cowboys mit Dak Prescott. Das ist immer ein Faktor, denn defensive Performance wird schlechter, wenn man gegen gute Quarterbacks spielt. Aber ebenso gehört zur Wahrheit, dass die Texans am Ende in genau drei dieser vier Spiele mit ihrer Defense die Chance hatten, zu gewinnen.
In Woche 1 hätten sie es schaffen können, wenn sie den tiefen Ball von Josh Allen zur Interception abgefangen hätten, was ihnen nicht gelang, die erste Chance, das Spiel im entscheidenden Moment mit der Defense zu gewinnen, war damit vertan. Auch gegen die Colts hatte die Texans-Defense auf dem Feld die Chance, den entscheidenden Stopp zu generieren, schaffte es aber nicht, ließ die Colts in Field-Goal-Reichweite und musste das spielentscheidende Field Goal hinnehmen. Und auch in dieser Woche legte die Texans-Offense rund um einen sehr gut spielenden C.J. Stroud kurz vor der Two Minute Warning einen potenziellen Game Winning Drive gegen die Cowboys-Defense hin, und wieder hätte es nur die eigene Defense richten und halten müssen, die doch eigentlich so stark sein soll. Doch erneut schafften sie es nicht, und Dak Prescott brachte einen Touchdown-Drive zustande, der den Cowboys am Ende das Spiel sicherte. Natürlich sind die Texans gerade vor allem auf der Linebacker-Position verletzungsbedingt stark angeschlagen, aber dass ausgerechnet diese einstige Paradeeinheit nun selbst zum Problem in engen Spielen geworden ist und es nicht schafft, Spiele defensiv zu entscheiden, ist auch einer der Gründe, warum die Texans gerade bei 0-4 stehen.
Auch wenn die Raiders am Ende das AFC-West-Duell der bis dahin ungeschlagenen Teams gegen die Kansas City Chiefs knapp verloren haben, lautet der Takeaway aus diesem Spiel ganz klar: Die Raiders sind ein gutes Football-Team. Letztes Jahr noch an erster Stelle gedraftet, zeigen sie in dieser Saison, dass sie inzwischen wirklich sehr, sehr gut gecoacht werden. Klint Kubiak macht als neuer Head Coach einen großartigen Job: Er hat ein System für Kirk Cousins gebaut, das ihn wieder richtig gut aussehen lässt, und bindet seine Skillspieler hervorragend ein. Brock Bowers ist zurück und spielt auf seinem gewohnten Niveau, aber auch Spieler wie Wide Receiver Cody White zählen zu den Überraschungen der ersten vier Wochen.
Defensiv liefert vor allem DC Rob Leonard bislang einen herausragenden Job ab und formt die Raiders-Defense zu einer wirklich sehr, sehr guten Einheit, die definitiv über ihrem eigentlichen Talentlevel spielt. Alles in allem sind die Raiders ein sehr gutes Football-Team, das das Spiel gegen die Chiefs am Ende vor allem deswegen verlor, weil Kansas City kurz vor der Two Minute Warning im vierten Quarter innerhalb von etwas mehr als 20 Sekunden zwei Touchdowns durch Superstar-Running-Back Kenneth Walker erzielte, begünstigt durch einen zwischenzeitlichen Fumble im Kickoff Return. Ansonsten hätten die Raiders auch in diesem Spiel durchaus die Chance gehabt, als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Vikings stehen bei 4-0 und sind damit eines von nur noch drei ungeschlagenen Teams in dieser NFL-Saison. Das liegt vor allem an ihrer Defense. Brian Flores, der Defensive Coordinator der Vikings, schafft es auch in diesem Jahr wieder, gegnerische Quarterbacks mit seiner exotischen und extrem blitzlastigen Defense vor große Probleme zu stellen. Genau diese Defense ist aktuell der Hauptgrund dafür, dass Minnesota noch keine Niederlage einstecken musste. Denn an der Offense liegt es bisher nicht, die nach vier Spielen gerade mal auf sechs Total Touchdowns kommt.
Die wird inzwischen wieder von Kyler Murray angeführt, nachdem er zwischenzeitlich verletzungsbedingt einiges an Spielzeit verpasst hatte. Natürlich fehlte mit Justin Jefferson auch der wichtigste Receiver, aber genau das macht diesen 4-0-Start der Vikings so interessant: Sie sind noch ungeschlagen, obwohl ihre Offense bislang längst nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Und sollten die Vikings offensiv im Laufe der Saison noch die Kurve kriegen, während die Defense weiterhin auf diesem Niveau spielt, dann ist Minnesota ein sehr, sehr gefährliches Football-Team.
Die 49ers machen aktuell, neben all ihren Verletzungssorgen, vor allem eine Sache aus: Sie spielen einfach komplementären Football. Offensiv vermeiden sie negative Plays so gut wie jedes andere Team in der NFL, gleichzeitig lassen sie defensiv nur sehr wenige explosive Plays zu. Eigentlich ist die Rechnung relativ simpel: Wer offensiv konstant im Rhythmus bleibt, negative Plays vermeidet und gleichzeitig defensiv verhindert, dass der Gegner mit explosiven Plays das Feld überbrückt, ist ein gutes Football-Team. Gerade die offensive Seite dieser Gleichung hat sehr viel mit Brock Purdy zu tun, denn ihr Quarterback wurde in dieser Saison noch kein einziges Mal gesackt.
Das ist keine (!) komplett neue Entwicklung: Schon im vergangenen Jahr hatte Purdy die niedrigste Pressure-to-Sack-Rate aller Quarterbacks. Das bedeutet, wenn die gegnerische Defense Druck erzeugt, schafft er es besser als jeder andere Quarterback, daraus keinen Sack und damit kein negatives Play entstehen zu lassen. Das ist wohl eine der am meisten unterschätzten Qualitäten eines Quarterbacks. Pressure wird man in der NFL nie komplett verhindern können, die entscheidende Frage ist also, was passiert, wenn der Druck kommt. Und wenn der eigene Quarterback es konstant schafft, aus Pressure keinen Sack und keinen massiven Raumverlust entstehen zu lassen, ist das ein sehr wertvoller Skill für eine Offense.
Genau das macht Purdy auch in diesem Jahr wieder herausragend: Laut PFF wurde er bislang 35-mal unter Druck gesetzt und hat dabei keinen einzigen Sack genommen. Zum Vergleich: Trevor Lawrence wurde 36-mal unter Druck gesetzt, daraus entstanden acht Sacks. Caleb Williams stand 33-mal unter Druck und wurde fünfmal gesackt. Purdy orchestriert die Offense, verteilt den Ball und erledigt all die Dinge, die ihn ohnehin zu einem sehr guten Quarterback machen, zusätzlich verhindert er aktuell auf einem extrem hohen Level genau die Plays, die Drives zerstören können. Gerade bei einem Team, das mit so vielen Verletzungen umgehen muss, ist diese Fähigkeit umso wertvoller.
Ben Johnson hat gegen seinen ehemaligen Coaching-Kollegen aus Detroit kurz und schmerzlos gezeigt, wer aus den jahrelangen Duellen im Training offenbar die besseren Schlüsse gezogen hat. Johnson war damals Offensive Coordinator der Lions, Aaron Glenn Defensive Coordinator. Mittlerweile ist Ben Johnson Head Coach der Bears, Aaron Glenn Head Coach der Jets, und nun sind die beiden in Week 4 aufeinandergetroffen. Dieses Coaching-Duell ging ziemlich eindeutig an Johnson, der einmal mehr gezeigt hat, warum er vielleicht der beste Playcaller der NFL ist.
Dabei gab es für die Jets-Defense sogar einen historischen Grund zum Feiern: Endlich die Erlösung. Zum ersten Mal seit über 600 Tagen fingen die Jets wieder eine Interception, ihre erste seit dem 6. Januar 2025. Das war es dann aber auch schon mit den positiven Nachrichten.
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Denn abgesehen davon war dieses Spiel eine absolute offensive Dominanz und eine Deklassierung der Jets-Defense. Die Bears kamen auf 34 First Downs. 34! Um einzuordnen, wie absurd diese Zahl ist: Chicago hatte damit zwei First Downs mehr, als die Jets in diesem gesamten Spiel überhaupt offensive Spielzüge hatten. Es ist erst das zweite Mal in der gesamten Super-Bowl-Ära, dass ein Team in einem Spiel mehr First Downs erzielt hat, als der Gegner offensive Plays ausgeführt hat. Gleichzeitig sind diese 34 First Downs geteilt die meisten, die irgendein NFL-Team in den vergangenen zwei Saisons in einem Spiel geschafft hat. Und Ben Johnson hat das geschafft, obwohl er mit einem Backup-Quarterback gespielt hat. Er musste auf der wichtigsten Position im Football mit einem Ersatzspieler spielen, und seine Offense dominierte trotzdem die gegnerische Defense auf historische Art und Weise. Das ist einfach komplett absurd.
Das Narrativ der Cincinnati Bengals der letzten Jahre war, dass ihre Offense zu den besten der NFL gehört, die Defense aber zu den schlechtesten, und genau deswegen konnten Bengals-Fans in der vergangenen Zeit nicht oft Playoff-Football sehen. Dieses Jahr gibt es zwei Teams, die genau diese Dynamik so verkörpern wie kaum ein anderes.
Sowohl die Cowboys als auch die Lions stellen gerade jeweils eine Top-5-Scoring-Offense der NFL, gleichzeitig aber auch jeweils eine Bottom-5-Scoring-Defense. Schaut man sich weitere Statistiken an, wird es noch schlimmer. Fangen wir zunächst mit den Lions an: Kein Team hat über die ersten vier Spiele mehr Yards zugelassen als Detroit, 1695 an der Zahl. Bei den Advanced Stats stehen die Lions aktuell auf Platz 31 von 32, wenn es um EPA pro Play geht, ihre defensive Success Rate liegt auf Platz 28 von 32. Ähnliches zieht sich übrigens auch durch die Cowboys-Saison: wie schon angesprochen Bottom-5-Scoring-Defense, und bei den Advanced Stats stehen die Cowboys sowohl bei EPA pro Play als auch bei der Success Rate auf Platz 32 von 32. Fazit: Sofern es keinen großen Wandel in der defensiven Performance gibt, werden diese Teams ihre Spiele in dieser Saison offensiv gewinnen müssen und wahrscheinlich konstant über 30 Punkte scoren müssen, um erfolgreich zu sein.
Zum Abschluss nach vier Wochen vielleicht noch ein globaler Takeaway: Die NFL ist die kompetitivste Sportliga der Welt, und diese Saison zeigt gerade wieder eindrucksvoll, warum. Nicht nur hat man an jedem Sonntag das Gefühl, dass wirklich jedes Team jedes andere schlagen kann, es gibt auch Woche für Woche Überraschungen und Ergebnisse, mit denen vorher kaum jemand gerechnet hätte. Wie extrem die NFL tatsächlich von Jahr zu Jahr durchgemischt wird, sieht man aber besonders gut, wenn man nach vier Wochen auf die aktuellen Division Leader schaut und sie mit dem Endstand der vergangenen Saison vergleicht.
Denn von den acht Teams, die 2025 ihre Division gewannen, stehen aktuell gerade einmal zwei wieder an der Spitze ihrer Division. Und selbst diese beiden sind schon überraschend genug: die Carolina Panthers in der NFC South und die Jacksonville Jaguars in der AFC South. Im Umkehrschluss bedeutet das: In sechs von acht Divisions steht nach vier Wochen ein anderes Team an der Spitze als der Gruppen-Champion der vergangenen Saison.
Darunter sind Teams, die vor der Saison wahrscheinlich kaum jemand dort erwartet hätte: Die Cleveland Browns führen aktuell die AFC North an, die New York Giants stehen an der Spitze der NFC East, die Minnesota Vikings führen die NFC North an. Vier Wochen sind natürlich noch eine sehr kleine Stichprobe, und bis zum Saisonende kann sich noch extrem viel verändern. Aber genau das macht diese Liga so besonders: Jedes Jahr werden die Karten komplett neu gemischt.
Valentin Rödiger