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    ELF

    13.08.2025

    Streit in der ELF

    Frust wächst: Stuttgart Surge und Berlin Thunder treten EFA bei

    Der Streit in der European League of Football scheint weiter zu eskalieren. Mit Stuttgart und Berlin Thunder sind zwei weitere Teams der European Football Alliance (EFA) beigetreten. Die Interessensorganisation erhöht damit den Druck auf die Liga.

    Suni Musa Geschäftsführer von Stuttgart Surge
    Stuttgart Surge um Geschäftsführer Suni Musa tritt der EFA bei. IMAGO/Pressefoto Baumann

    Der Streit in der European League of Football scheint weiter zu eskalieren. So haben sich laut einer Pressemitteilung nun auch Stuttgart Surge und Berlin Thunder der European Football Alliance angeschlossen.

    Damit ist die Interessensvertretung, die ursprünglich von acht Teams gegründet worden war, auf deren elf angewachsen. "Mit diesem Schritt stärkt die Allianz, die sich für Transparenz, wirtschaftliche Fairness und die nachhaltige Entwicklung des europäischen Fußballs einsetzt, ihre kollektive Präsenz weiter", heißt in einer Mitteilung, die von Stuttgart Surge versendet wurde.

    EFA will den Austausch mit NFL-Teams ausbauen

    Zudem verkündete die EFA, dass es am Dienstag ein gemeinsames Treffen in Frankfurt am Main gab. Dabei wurde laut eigenen Angaben über die Zukunft des europäischen Footballs gesprochen.

    "Die Konferenz befasste sich mit aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die ELF sowie mit weiteren Themen wie dem Ausbau bestehender Beziehungen zwischen EFA-Teams und NFL-Franchises, dem Austausch bewährter Modelle aus der NFL und anderen US-Sportarten, der Förderung von Talenten, der Verbesserung des Fans-Erlebnisses, der Entwicklung von Synergien zwischen EFA-Teams und der Planung von Aktivitäten außerhalb der Saison", heißt es in dem Statement.

    Damit erhöht die Organisation auch den Druck auf die Liga. Mit Ingo Schiller wurde jüngst ein neuer Co-CEO verkündet, der nach Saisonende die Geschicke vom scheidenden Geschäftsführer Zeljko Krajica übernehmen wird. In einem Interview kündigte er unlängst Gespräche mit der EFA an: "Wichtig ist, dass man die Dinge offen anspricht, gemeinsam an Lösungen arbeitet und langfristig stabile Strukturen aufbaut. Die Grundlagen sind gelegt und jetzt geht es darum, sie klug und gemeinschaftlich weiterzuentwickeln."

    smu