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Munich Ravens gg. Nordic Storm
Die erste Saison der EFA steht vor ihrer finalen Krönung. Im Finale treffen die Munich Ravens auf Nordic Storm. Das EFA-Finale wird im Tivoli Stadion in Innsbruck stattfinden. Im Endspiel treffen die beiden besten Teams der Regular Season aufeinander und werden das beste Team der Liga in einem Spannung versprechenden Spiel ausfechten.

Am Samstagabend ist es soweit. Nach einer erfolgreichen Saison werden die Munich Ravens und Nordic Storm den ersten Champion der EFA ausspielen. Dabei treffen im Tivoli Stadion in Innsbruck die beiden besten Teams der EFA aufeinander, die bereits in der Regular Season mit ihrer Dominanz glänzen konnten.
Das Finale verspricht absoluten Spitzenfootball zweier europäischer Top-Teams. In der Regular Season verloren beide Mannschaften kein einziges Spiel gegen andere Teams. Einzig in den direkten Duellen der beiden Finalisten mussten beide jeweils eine Niederlage einstecken, konnten dementsprechend aber auch einen Sieg einfahren. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass im Aufeinandertreffen am letzten Spieltag der EFA-Saison die Munich Ravens ihre Starter schonten und daher Nordic Storm deutlich unterlagen, die ihre erste Garde aufs Feld schickten. Im ersten Aufeinandertreffen hatten die Ravens Nordic Storm mit 37:34 in München knapp geschlagen.
Das Finale spricht also für Hochspannung und ein Duell zweier ebenbürtiger Gegner. Im Kampf der Giganten trifft die beste Offense auf die zweitbeste Defense und die beste Defense auf die zweitbeste Offense. Nordic Storm erzielte in zehn Spielen insgesamt 411 Punkte und ließ nur 141 zu. Die Ravens hingegen konnten 396 Punkte erzielen, ließen aber 228 Punkte zu.
Mit Jadrian Clark von Nordic Storm und Russell Tabor treffen auch die beiden besten Quarterbacks aufeinander. Clark erzielte in seinen zehn Einsätzen 3726 Yards, 47 Touchdowns und sieben Interceptions. Tabor, der im letzten Spiel pausierte, erzielte 2316 Yards 27 Touchdowns und fünf Interceptions. Beide beendeten die Regular Season mit einem Passer Rating von über 128 und führten die Liga mit weitem Abstand an (bei Spielmachern mit über 100 Passversuchen).
Im Backfield gibt es einen klaren Favoriten. Glen Toonga ist weiterhin das Non-plus-Ultra im europäischen Football auf der Position des Running Backs. Trotz des intensiven Passspiels bei Nordic Storm erlief Toonga 1061 Yards und elf Touchdowns. Im Münchner Backfield teilten Benedikt Pohler und Justus Seelig die Snaps und erzielten zusammen 894 Yards und acht Touchdowns.
Auf der Receiver-Position dominiert ein Spieler ganz besonders. Mit 1556 Yards und 19 Touchdowns steht Brendan Beaulieu ganz oben auf der Liste der besten Spieler der EFA und wurde neben den beiden Quarterbacks als Kandidat für den MVP vorgeschlagen. Edvin Almeida und Roberto Miranda übernahmen die zweitwichtigste Rolle der Passempfänger bei Nordic Storm und lieferten beide über 550 Yards. In München sind die Target noch etwas besser verteilt. Louis Geyer, Malik Stanley und Running Back Seelig finden sich alle in den Top 10 der Spieler mit den meisten Receiving Yards wieder. Tabor bindet daher nicht nur einen Receiver stark in sein Spiel mit ein, sondern verteilt die Bälle auf verschiedene Receiver, Tight Ends und Running Backs, was das Passspiel der Münchner undurchsichtiger macht.
In der Defense stechen bei den Pass Rushern besonders Johannes Zirngibl (Ravens) und David Tawake (Nordic Storm) heraus. Mit acht Sacks (Zirngibl mit 8,5 Sacks) stehen beide in den Top 5 der erfolgreichsten Pass Rusher der Saison. In der Secondary schreiben Maceo Beard-Aigret und Bijon Harris die Schlagzeilen. Beard-Aigret von Nordic Storm sorgte mit zwei Sacks, vier Interceptions und acht Pass Breakups für viel Aufmerksamkeit. Harris bestätigte mit ebenfalls vier Interceptions und drei Pass Breakups seine gute Form aus der ELF. Auch Münchens Divine Buckrham steht mit zehn Pass Breakups und einer Interception im Fokus der Aufmerksamkeit von Offensive Coordinators. Zudem ist er einer der erfolgreichsten Returner der Liga.
Football-Fans steht damit ein packendes Finale bevor, in dem die beiden besten Football-Teams der Liga gegeneinander antreten werden. Schon das erste Spiel in der Regular Season zeigte, dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen und Nuancen entscheiden werden, wer mit dem Sieg das Feld verlässt und damit als erster EFA-Champion Geschichte schreibt.
nhu