17.11.2025
Nach Comeback-Sieg gegen Florida
Ole Miss schlug Florida nach Rückstand mit 34:24, und mittendrin stand dabei Lane Kiffin. Während die Gators weiter auf Trainersuche sind und immer wieder auch sein Name in den Raum geworfen wird, betonte der Head Coach, wie sehr er Ole Miss schätzt und dass er Spekulationen über seine Zukunft aktuell für fehl am Platz hält.

Während im Stadion "Wir wollen Lane"-Sprechchöre zu hören waren und Florida-Fans "Bitte Lane komm zurück nach Gainesville"-Shirts trugen, machte Kiffin auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seine Verbindung zu Ole Miss klar. Gleichzeitig dementierte er ein wohl vom Programm erteiltes Ultimatum, bis zu welchem er sich entweder klar für oder gegen einen Verbleib entscheiden soll.
"Ich liebe, was wir hier aufbauen. Heute war großartig", sagte er. "Jetzt darüber zu sprechen, wäre so respektlos unseren Spielern gegenüber und dem, wie gut sie heute gespielt haben. Wir haben hier eine Menge am Laufen, es läuft wirklich gut - und ich liebe es hier." Sportlich war es ein weiterer Meilenstein: 538 Yards Offense, ein Comeback nach 20:24-Pausenrückstand und das dritte 10-Win-Year in Serie unter Kiffin.
Auf die Entwicklung des Programms angesprochen, wurde Kiffin emotional. "Ich habe den Jungs diese Woche gesagt: Wenn man älter wird, reden irgendwann alle von den guten alten Zeiten. Ich habe gesagt: Hey, ich glaube, wir sind gerade in diesen guten alten Zeiten. Für unsere Fans und für unsere Spieler ist das fast eine Utopie - also genießt es. Solche Läufe gibt es selten."
Dass die Diskussionen um Florida sein Team ablenken, glaube er nicht. "Ich glaube nicht, dass wir abgelenkt waren - 538 Yards in der Offense wirken ziemlich fokussiert", sagte er. Im Transferportal-Zeitalter gehörten Gerüchte einfach dazu: "Wenn ihr richtig gut spielt, passieren solche Dinge, dann wird auch über euren Coach gesprochen. Und es ist nicht das erste Mal und nicht das erste Jahr, dass das hier passiert. Ich glaube nicht, dass das ein Problem ist."
mhh