19.05.2026
Vor Gericht abgewiesen
Die Zusammenarbeit zwischen Urban Meyer und den Jacksonville Jaguars dauerte nicht einmal ein Jahr - sorgte jedoch für zahlreiche Schlagzeilen. Nun ist der ehemalige Head Coach auch mit seiner Klage gegen das Franchise gescheitert.

Am 16. Dezember 2021 endete das Arbeitsverhältnis zwischen Urban Meyer und den Jacksonville Jaguars. Nach nur elf Monaten im Amt hinterließ er die Jaguars mit einer Bilanz von 2-11 und mehreren Negativschlagzeilen abseits des Feldes.
Meyer beschuldigte das Franchise, ihn ohne "triftige Gründe" entlassen zu haben und wollte deshalb seine ausstehenden 30 Millionen Dollar einklagen. Wie nun On3.com berichtet, konnte sich der 61-Jährige aber nicht durchsetzen. Ein unabhängiger Schlichter befragte Meyer, ehemalige Spieler und den ehemaligen GM der Jaguars. Das Resultat: Er entschied, dass die Entlassung aus "triftigen Gründen" erfolgte.
Hätte Meyer den Schlichter überzeugt, hätten die Jaguars die 30 Millionen Dollar zahlen müssen.
Während seiner kurzen Zeit in Jacksonville sorgte Meyer immer wieder für Kontroversen. Kicker Josh Lambo verklagte 2022 sowohl Meyer als auch die Jaguars, weil er behauptete, der Coach habe ihn im Training ins Bein getreten und ein feindseliges Arbeitsumfeld geschaffen. Die Klage gegen das Franchise ließ Lambo im Februar 2026 fallen, die gegen Meyer läuft weiterhin.
Außerdem leistete sich Meyer einige Fehltritte beispielsweise bei der Einstellung von Chris Doyle, der zuvor wegen rassistischer Vorwürfe in die Kritik geraten war. Weiterhin erntete er viel Kritik nachdem er nach einem Thursday Night Game nicht mit der Mannschaft nach Hause flog und später virale Videos aufgetaucht sind, wie er mit einer Frau zu sehen war, die nicht seine Ehefrau war.
Im Nachhinein entschuldigte sich Meyer beim Franchise und beim Owner Shad Khan - entlassen wurde er dennoch. Heute ist er College Football Analyst bei Fox Sports.
lgr