01.07.2026
Viele große Worte
Vor den Duellen in der NFC West sind deutliche Worte keine Seltenheit. Cardinals-Tight-End Trey McBride hat nun verraten, gegen welchen Divisionsrivalen er am wenigsten gerne spielt - und fand dabei eine klare Antwort.

Im Podcast "Bussin' With The Boys" bezeichnete der Pro Bowler die Seattle Seahawks als seinen unbeliebtesten Gegner. Trotz aller Anerkennung für die Qualität des Teams und die Atmosphäre im Lumen Field sparte McBride nicht mit Kritik an der Defensive der Seahawks.
Auf die Frage, welchen Rivalen aus der NFC West er am wenigsten möge, musste McBride nicht lange überlegen.
"Um ehrlich zu sein, sind es die Seahawks", sagte der Tight End. "Das ist ein schwerer Ort zum Spielen. Ihre Defense besteht aus lauter Trash Talkern. Sie haben außerdem ein wirklich gutes Team. Jedes Mal, wenn wir nach Seattle fahren, herrscht dort eine unglaublich feindselige Atmosphäre. Das Lumen Field ist ein großartiger Ort zum Spielen, und sie haben uns in den vergangenen Jahren meistens geschlagen. Es wäre schön, endlich wieder auf die Siegerstraße gegen sie zurückzukehren."
Dass McBride die Seahawks trotz seiner Aussagen respektiert, zeigen auch seine eigenen Statistiken. Beim Gastspiel in Seattle in Woche zehn der vergangenen Saison fing der Tight End neun Pässe für 127 Yards und einen Touchdown. Trotzdem verloren die Arizona Cardinals deutlich mit 22:44.
Als die Podcast-Moderatoren scherzhaft fragten, ob ihn die Seahawks-Defense komplett aus dem Spiel genommen habe, konterte McBride trocken: "Ich weiß nicht, ob sie mich gestoppt haben. Ich hatte ungefähr 130 Yards - aber wir haben verloren."
nkr