01.07.2026
Große Geste des Neuzugangs
Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat sich D.J. Moore schon kurz nach seinem Wechsel zu den Buffalo Bills viele Sympathien in seiner neuen Heimat gesichert. Der Wide Receiver kaufte sämtliche Trikot-Shirts mit seinem Namen in einem Geschäft, allerdings nicht für sich selbst.

Statt die Ware mitzunehmen, bezahlte Moore rund 1.200 Dollar und bat den Laden, die Shirts kostenlos an Fans zu verschenken. Zunächst wusste dort allerdings niemand, wer der großzügige Kunde überhaupt war.
Bei einem Besuch in einem Einkaufszentrum in den Vororten von Buffalo entdeckte Moore ein T-Shirt-Geschäft, das Jerseys mit seinem Namen und seiner Rückennummer verkaufte. Ohne sich zu erkennen zu geben, betrat der Receiver den Laden und kaufte alle 27 verfügbaren Shirts.
Seine einzige Bitte an die Mitarbeiter: Die Trikots sollten kostenlos an die ersten 27 Fans ausgegeben werden, die nach einem DJ-Moore-Shirt fragen.
Für den stellvertretenden Filialleiter Scot Marshall von "Tee Shirt University" kam die Aktion völlig überraschend. Zunächst glaubte er, der Kunde kaufe die Shirts im Auftrag des Spielers. "Ich habe ihn gefragt: ,Was? Kennen Sie den Typen oder arbeiten Sie für ihn?‘ Und er antwortete: ,Ja, ich arbeite für ihn.‘", erzählte Marshall.
Der Receiver habe dabei gescherzt, bevor er seine eigentliche Anweisung gab. "Dann kauft er alle Shirts und sagt: ,Ich lasse sie alle hier. Wenn jemand hereinkommt und eins haben möchte, sagt ihm einfach, D.J. Moore hat es bezahlt.‘ Anschließend ging er zur Tür, steckte noch einmal den Kopf herein und sagte: ,Ja, ich bin's.‘ Dann ging er einfach. Das war wirklich eine unglaublich nette Geste."
Für Marshall zeigt die Aktion, dass Moore sich bereits mit seiner neuen Heimat identifiziert. "Das bedeutet uns viel. Es zeigt, dass ihm die Menschen hier wichtig sind. Er liebt die Gemeinschaft schon jetzt. Er ist einfach ein wirklich netter Mensch - und genau solche Sportler bekommen wir hier in Buffalo normalerweise."
Das Geschäft machte zunächst keine Werbung für die Aktion. Stattdessen blieben die Shirts im Verkaufsregal - versehen mit einem Preisschild über 0,00 Dollar und einem kleinen Hinweis: "Dieses Shirt wurde von D.J. Moore bezahlt!"
nkr