01.07.2026
Gedankenspiel zur WM
Tom Brady hat seiner Fantasie freien Lauf gelassen und eine NFL-Offense mit Fußballprofis zusammengestellt, die aktuell bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika auflaufen. Dabei setzt die NFL-Legende auf Tempo, Athletik und Spielintelligenz - und kommt am Ende zu einem augenzwinkernden Schluss.

Vor allem auf den Skill-Positionen findet der siebenmalige Super-Bowl-Champion schnell passende Kandidaten. Beim Quarterback allerdings wird die Auswahl deutlich schwieriger, weshalb Brady schließlich sich selbst ins Spiel bringt.
Für die Position des Outside Receivers fiel Bradys erste Wahl auf Jan Diomande von der Elfenbeinküste. Der Grund ist für den ehemaligen Quarterback eindeutig: "Ein unglaublich schneller Spieler." Genau dieses Tempo mache ihn zum perfekten Ziel für tiefe Pässe und helfe dabei, das Spielfeld in die Breite zu ziehen.
Auf der anderen Seite würde Brady Kylian Mbappé aufstellen. Seine Begründung fällt denkbar knapp aus: "Tempo, einfach Tempo. Hier werden keine Checkdowns geworfen, nur tiefe Bälle." Damit macht Brady klar, dass seine Offense auf explosive Big Plays ausgelegt wäre.
Den Slot Receiver besetzt Brady mit Lionel Messi. Zwar verweist er auf das Alter des Argentiniers, sieht darin aber keineswegs einen Nachteil. Vielmehr lobt er dessen außergewöhnliches Spielverständnis.
Messi wisse durch seine Intelligenz genau, wie er das Feld lesen und verstehen müsse - Eigenschaften, die Brady auf dieser Position besonders schätzt.
Als Tight End setzt Brady auf Virgil van Dijk. Der Niederländer bringe genau die körperlichen Voraussetzungen für diese Rolle mit. Brady beschreibt ihn als physisch extrem starken, gleichzeitig aber schnellen Spieler, der wie geschaffen für die Position sei.
Im Backfield würde Erling Haaland den Ball tragen. Für Brady ist der Norweger ein athletisches Ausnahmephänomen: groß, schnell und explosiv. Lediglich an seiner Körperhaltung müsse Haaland noch arbeiten, scherzt Brady, "aber abgesehen davon ist er der perfekte Running Back."
Am schwierigsten fällt Brady die Wahl auf der wichtigsten Position der Offense. Zunächst denkt er an Harry Kane, der als großer NFL-Fan bekannt ist. Doch letztlich verwirft der Rekord-Quarterback die Idee.
"Keiner dieser Jungs kann den Ball werfen", lautet sein Fazit - bevor Brady mit einem Augenzwinkern die einzig logische Konsequenz zieht: "Ich werde wohl aus der Rente kommen müssen."
nkr