09.09.2026
Zeitdruck
Bei Joey Porter Jr. und den Pittsburgh Steelers tickt die Uhr. Der Cornerback wartet weiter auf eine langfristige Vertragsverlängerung, doch das bislang vorliegende Angebot des Teams scheint noch weit von einer Einigung entfernt zu sein. Viel Zeit bleibt den Steelers nicht mehr.

Joey Porter Jr. ist aktuell der letzte große Name unter den Cornerbacks, der noch auf eine langfristige Vertragsverlängerung wartet. Nachdem Christian Gonzalez bei den New England Patriots einen Vierjahresvertrag über 135 Millionen US-Dollar unterschrieben hat, laufen auch bei Porter und den Pittsburgh Steelers die Gespräche - bislang jedoch ohne Durchbruch.
Laut Mike Garafolo von NFL Media haben die Steelers ihrem Cornerback ein Angebot vorgelegt. Dieses sei allerdings "nicht gut genug" gewesen, um als annähernd unterschriftsreif zu gelten. Immerhin verhandeln beide Seiten weiter, während die Zeit drängt.
Denn die Steelers verhandeln nicht mehr über Vertragsverlängerungen, sobald die Saison begonnen hat. Porter, der als einer der besten jungen Passverteidiger der NFL gilt, hatte das gesamte Training Camp aufgrund eines Rückenproblems auf der Active/PUP List verbracht und kehrte erst vergangene Woche ins Training zurück.
Der 25-Jährige hatte zuletzt offen gelassen, ob er ohne neuen Vertrag in Week 1 gegen die Atlanta Falcons auflaufen wird. Nach seiner längeren Pause muss Porter zudem zunächst wieder vollständig ins Training finden. Head Coach Mike McCarthy zeigte sich am Montag dennoch "hoffnungsvoll", dass der Cornerback zum Saisonauftakt auf dem Feld stehen kann.
Bei den Verhandlungen dürfte Porter zudem auf eine hohe Summe pochen. Auch Seattle Seahawks Cornerback Devon Witherspoon unterschrieb Mitte August einen Vierjahresvertrag über 132 Millionen US-Dollar. Um Porter langfristig zu binden, dürften die Steelers daher voraussichtlich mindestens diese Marke übertreffen müssen - zumal Gonzalez nun sogar 135 Millionen Dollar erhielt.
nhu