25.08.2026
Tradegrüchte
Jalen Ramsey ist bei den Pittsburgh Steelers zurück im Training. Der Star-Cornerback nutzte seine erste Einheit des Trainingscamps direkt für eine klare Forderung: Joey Porter Jr. soll einen neuen Vertrag bekommen.

Jalen Ramsey ist zurück. Der Defensive Back der Pittsburgh Steelers verließ am Montag die PUP-Liste und absolvierte erstmals im diesjährigen Trainingscamp eine Einheit mit dem Team.
Anschließend richtete Ramsey eine klare Botschaft an die Pittsburgh Steelers. "Wir brauchen die gesamte Secondary auf dem Feld", sagte der 31-Jährige. "Sie müssen Joey Porter bezahlen."
Der 25-jährige Porter, 2023 in der zweiten Runde gedraftet, fehlt weiterhin. Laut Head Coach Mike McCarthy befinden sich die Steelers und ihr Cornerback derzeit in einer "Sackgasse".
Porter geht damit ohne neuen Vertrag in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags und würde weniger als vier Millionen Dollar verdienen. Möglich sind mehrere Szenarien: eine Einigung auf einen langfristigen Vertrag, eine Fortsetzung des Hold-outs bis in die Saison oder sogar ein Trade.
In der NFL soll es bereits Interessenten geben, die die Situation rund um Porter Jr. genau beobachten. Zu den potenziellen Trade-Partnern gehören die Green Bay Packer, die Miami Dolphins, die New York Giants und die Chicago Bears.
Sollten die Steelers offen für einen Trade sein, würden die Verhandlungen für die Kompensation aber nicht einfach werden. Die Steelers erwarten wohl einen Erstrundenpick für den Cornerback, während Experten einen Zweitrundenpick plus spätere Draftpicks für realistischer halten.
Das Best-Case-Szenario für die Steelers und Porter Jr. wäre eine Einigung. Durch eine Vertragsverlängerung würde Pittsburgh den jungen und talentierten Defensive Back lange an sich binden und Porter Jr. würde ein deutlich besseres Gehalt bekommen, als in seinem bisherigen Rookie-Vertrag. Viel Zeit bleibt den Steelers allerdings nicht. Das Team schließt nach eigener Politik keine neuen Verträge mehr ab, sobald die Saison begonnen hat.
nhu