27.11.2024
Jets kehren in den Spielbetrieb zurück
Noch ist Aaron Rodgers Teil der New York Jets. Die Zukunft des 40-jährigen Star-Quarterbacks könnte aber nach nur zwei Jahren anders aussehen. Könnte.

Nach einer Woche Pause nehmen die New York Jets, deren Besitzer Woody Johnson schon den Chefrainer (Robert Saleh) und zuletzt auch den General Manager entlassen hat, mit Aaron Rodgers wieder am Spielbetrieb der Regular Season teil. Die Playoffs aber sind kaum mehr erreichbar.
Im Grunde muss für den Erhalt der minimalen Restchance, die auf ein Prozent beziffert wird, alles gewonnen werden - angefangen mit dem Heimspiel gegen die Seattle Seahawks am Sonntag (19 Uhr).
So oder so müssen sich die Macher der "Gang Green" um Milliardär Johnson so ihre Gedanken machen, um zumindest in den nächsten Jahren wirklich mal wieder ein Wörtchen in Sachen Endrunde mitreden zu können. Seit 2010 schon warten die bei 3-8 stehenden New Yorker schließlich auf ein Playoff-Ticket - das ist die längste Negativserie im amerikanischen Top-Sport.
Es braucht mindestens einen neuen Head Coach, Interimslösung (Jeff Ulbrich Bilanz von 1-5) wird auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Und womöglich einen neuen Quarterback, da der erst vor zwei Jahren für teures Invest aus Green Bay geholte Aaron Rodgers (Achillessehnenriss in Week 1 der Vorsaison samt Ausfall) nicht mehr das totale Vertrauen von Besitzer Johnson genießen soll.
Klar scheint aber: "A-Rod" selbst will seine Laufbahn wohl fortsetzen - auch wenn er das bislang nur angedeutet hat. Außerdem strebe er selbst nicht unbedingt einen Abschied aus dem "Big Apple" an. "In New York zu spielen wäre natürlich meine erste Wahl - wenn ich weiter spielen will", sagte der Spielmacher in der "Pat McAfee Show", in der er seit Jahren Stammgast/fester Bestandteil ist.
Rodgers, der am Montag 41 Jahre alt wird, führte weiter aus: "Das waren zwei der besten Jahre meines Lebens, so frustrierend und schwierig es auch war, es waren zwei wirklich schöne Jahre." Eine große Aussage trotz des Umstands, als sportliche Ikone der Packers zwischen 2005 und 2022 gefeiert worden zu sein, dreimal dort zum MVP der NFL gekürt worden zu sein, einmal den Super Bowl gewonnen zu haben. Und trotz seines direkten Achillessehnenrisses in Week 1 der Regular Season 2023 und dieser bislang sportlich auch mit ihm total verkorksten Spielzeit - trotz einer starken Defense, trotz Davante-Adams-Verpflichtung.
mag