24.12.2025
Nach Week 16
Die Regular Season ist der Zielgeraden, und nach Week 16 stehen nun die letzten Entscheidungen an. Die Playoff-Hoffnungen hängen jetzt nicht mehr nur an der eigenen Form, sondern auch daran, wie schwer das Restprogramm ist. Doch welche Teams haben es in den letzten zwei Wochen am härtesten?

Für die Bewertung des Restprogramms wird die kombinierte Siegquote aller noch ausstehenden Gegner eines Teams herangezogen. Je höher dieser Wert, desto mehr Spiele bestreitet ein Team gegen Gegner mit positiver Bilanz oder Playoff-Ambitionen. Ergänzend lässt sich diese Kennzahl mit Power Rankings und aktuellen Playoff-Projektionen verknüpfen, um ein Gefühl für die tatsächliche Qualität der kommenden Gegner zu bekommen. football-world zeigt, welche Franchises im Endspurt den härtesten Weg vor sich haben.
Ein Blick auf die Daten zeigt schnell: Einige Franchises bekommen es in den kommenden Wochen fast ausschließlich mit Schwergewichten zu tun. Dabei haben die Seattle Seahawks, Chicago Bears, Houston Texans, Carolina Panthers und Miami Dolphins die exakt gleich Schwere beim Blick auf die ausstehenden Partien - für alle bis auf Miami wird es mit Blick auf die Playoffs damit nicht leicht. Doch diese vier Teams haben - Stand nach Week 16 - ein noch härteres Restprogramm vor sich.
Nach der Niederlage gegen die San Francisco 49ers steht Indianapolis (8-7) vor zwei ganz entscheidenden Wochen. Mit den Houston Texans (10-5) und den Jacksonville Jaguars (11-4) warten zwei direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoffs, wobei die Jaguars ihren Platz bereits sicher haben.
Dabei brauchen die Colts unbedingt zwei Erfolge, um sich für den starken Saisonstart mit sieben Siegen aus acht Partien zu belohnen. Sollte es jedoch nicht gelingen, ist es für die Colts letztlich eine verlorene Spielzeit gewesen.
Nach vier Siegen in Folge gehen die Los Angeles Chargers mit breiter Brust in den Saisonendspurt. Mit einem Record von 11-4 haben sie sogar noch Chancen auf den ersten Platz in der AFC, der jedoch schwer umkämpft ist.
Dabei wartet auf das Team von Jim Harbaugh allerdings das schwerste Restprogramm der Top-Teams in der AFC. Zunächst wartet der Top Seed der NFL, die Denver Broncos (12-3), auf Los Angeles, im Hinspiel gab es jedoch einen knappen 23:20-Erfolg für die Chargers. Zum Abschluss geht es gegen die Houston Texans (10-5), die zuletzt sieben Spiele in Folge gewonnen und dabei unter anderem die 49ers, Jaguars, Bills, Colts und Chiefs beeindruckend bezwungen haben.
Auch die San Francisco 49ers (10-4) stehen vor einem extrem anspruchsvollen Saisonendspurt und besitzen ligaweit den zweitschwersten Restspielplan. Der Spielraum für Ausrutscher ist minimal, denn die Gegnerliste liest sich wie ein direkter Querschnitt durch die aktuelle Playoff-Elite.
Den Auftakt macht das Heimspiel gegen die Chicago Bears (11-4), das mitten im Rennen um die NFC-Playoffs steckt und defensiv wie offensiv konstant abliefert. Zum Abschluss empfangen sie die Seattle Seahawks (12-3) - ein mögliches Endspiel um die Vorherrschaft in der NFC West und den ersten Platz in der Conference.
Noch ein bisschen schwerer haben es die New York Jets, für die die Saison bereits beendet ist. Sie müssen zunächst im letzten Heimspiel der Saison gegen die New England Patriots (12-3) ran, die ihrerseits noch um den Spitzenplatz in der AFC kämpfen.
Zum Abschluss der Spielzeit müssen die Jets gegen einen weiteren Divisionrivalen antreten. Sie reisen zu den Buffalo Bills, die ihrerseits ebenfalls noch um den Titel in der AFC East kämpfen.
Ein schwieriges Restprogramm muss nicht automatisch das Aus für die Playoff-Träume bedeuten, erhöht aber den Druck auf jedes einzelne Spiel. Teams mit einem anspruchsvollen Run-In können sich kaum Ausrutscher leisten und müssen Verletzungen oder Formschwankungen besser auffangen als die Konkurrenz. Gerade in dieser Saison, in der viele Divisions eng beieinander liegen, kann die Schwere des Restprogramms am Ende den Unterschied machen - zwischen Heimvorteil, Wildcard oder einem frühen Start in die Offseason.
mhh, smu, mgs