30.12.2025
NFL Week 17 kompakt
Week 17 der NFL hatte es mal wieder voll in sich. Die Seahawks schlagen die Panthers, die Patriots rollen über die Jets und sowohl die Steelers als auch die Buccaneers zeigen Nerven im Kampf um die eigene Division. Im Sunday Night Game lieferten sich 49ers und Bears einen epischen Schlagabtausch, während die Rams und ein ungewöhnlich fehleranfälliger Matthew Stafford von den Falcons geschockt wurden.

Die Houston Texans setzten ihre Siegesserie fort und gewannen mit 20:16 bei den Chargers. Zwei frühe Touchdowns reichten, weil die Defense Justin Herbert konstant unter Druck setzte und fünf Sacks verbuchte. Rookie Jayden Higgins glänzte mit 88 Yards und einem Touchdown, während Houston in der Schlussphase trotz Chargers-Aufholjagd cool blieb.
Mit dem achten Sieg in Folge halten die Texans ihre Chance auf den AFC-South-Titel am Leben und beenden zugleich die Playoff-Hoffnungen der Colts.
Derrick Henry lieferte in Green Bay eine historische One Man Show ab und hielt Baltimores Playoff-Hoffnung am Leben. Mit 216 Rushing Yards und vier Touchdowns dominierte "King Henry" das Saturday Night Football und führte die Ravens zu einem 41:24-Auswärtssieg.
Green Bay kam zwischenzeitlich heran, hatte defensiv aber keine Antwort auf das kompromisslose Laufspiel - Baltimores Sieg bringt Spannung für Week 18, die Packers kassieren die dritte Niederlage in Serie.
Die Jacksonville Jaguars behalten im Kampf um die eigene Division die Nerven und schlagen die Indianapolis Colts mit 23:17. Trevor Lawrence zeigte dabei vor allem auf dem Boden eine beeindruckende Leistung und erlief zwei Touchdowns.
Die Colts waren bereits vor diesem Spiel nicht mehr in der Lage sich für die Playoffs zu qualifizieren und fallen auf eine Bilanz von 8-8, die Jaguars verbessern sich auf 12-4.

Die Cleveland Browns haben die Pittsburgh Steelers mit 13:6 geschlagen. Die Defensiven beider Teams neutralisierten die gegnerische Offensive über weite Teile des Spiels und sorgten für stetige Spannung.
Die Steelers verpassen damit den vorzeitigen Gewinn der AFC North und müssen am kommenden Sonntag die Baltimore Ravens schlagen, um sich einen Platz in den Playoffs zu sichern.
Die Carolina Panthers vergeben ihren ersten Matchball im Kampf um die Krone in der NFC South und verlieren mit 27:10 gegen die Seattle Seahawks.
Das Team rund um Sam Darnold ließ den Panthers von Beginn an keine Chance und setzte sich souverän und verdient gegen Bryce Young & Co. durch.
Die Panthers fallen damit auf eine Bilanz von 8-8, die Seahawks verbessern sich auf 13-3,
Die New England Patriots haben die New York Jets vernichtend mit 42:10 geschlagen. Bereits zur Halbzeit stand es 35:3. Nach seinem fünften Touchdown des Tages wurde Drake Maye, kurz nach der Halbzeit, geschont.
Die Jets waren zu keinem Zeitpunkt im Spiel, ließen in jedem der ersten fünf Drives der Patriots einen Touchdowns zu und wirkten in jeder Phase des Spiels überfordert.
Die Patriots verbessern ihre Bilanz auf 13-3, die Jets fallen auf 3-13.

Die New Orleans Saints drehen ein intensives Spiel bei den Tennessee Titans und gewinnen mit 34:26. Die Titans waren über weite Teile das bessere Team, wurden zum Schluss hin allerdings von einigen Big Plays der Saints überrumpelt.
Damit verbessern sich die Saints auf eine Bilanz von 6-10, die Titans fallen auf 3-13.
Die Tampa Bay Buccaneers befinden sich weiter im freien Fall und verlieren auch bei den Miami Dolphins mit 17:20. Baker Mayfield zeigte sich erneut fehleranfällig und sorgte für drei Turnover.
Trotz einer Bilanz von 7-9 kann Tampa Bay mit einem Sieg in der kommenden Woche gegen die Panthers den Einzug in die Playoffs perfekt machen.
Die Cincinnati Bengals zeigen sich zum Ende der Saison in verbesserter Form und besiegen die Arizona Cardinals deutlich mit 37:14. Burrow und Chase zeigten sich dabei wie in besten Zeiten und ließen den Gästen aus Arizona keine Chance.
Damit verbessern sich die Bengals auf eine Bilanz von 6-10, die Cardinals fallen auf 3-13.
Die New York Giants gewinnen das Duell um den ersten Pick im Draft deutlich mit 34:10. Die Giants waren von Beginn an das bessere Team und hatten gegen überforderte Raiders leichtes Spiel.
Die Giants verbessern ihre Bilanz auf 3-13, die Raiders fallen auf 2-14.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung laufen die Philadelphia Eagles heißer - und haben sich dabei auch nicht von den heimischen Buffalo Bills, selbst ein klarer Super-Bowl-Anwärter, ausbremsen lassen.
Beim 13:12 überragte die Defense aus Philly, während das späte Comeback der Gastgeber auch aufgrund eines Fehlers von Star Josh Allen nicht klappte.
Die San Francisco 49ers setzten sich in einem echten Offensiv-Spektakel mit 42:38 gegen die Chicago Bears durch und bleiben damit im Rennen um den Nr.-1-Seed der NFC. In einem hochklassigen Duell lieferten sich Brock Purdy und Caleb Williams einen beeindruckenden Schlagabtausch mit insgesamt 80 Punkten und permanenten Führungswechseln.
Purdy glänzte mit 303 Passing Yards und fünf Touchdowns, während Christian McCaffrey mit 140 Rushing Yards das Laufspiel dominierte. Williams konterte seinerseits mit einer starken Performance, doch sein letzter verzweifelter Pass aus zwei Yards Entfernung zur Endzone blieb unvollendet. Mit dem Sieg verbesserten sich die 49ers auf 12-4, während die Bears (11-5) eine schmerzhafte Niederlage im Kampf um die NFC-Spitze hinnehmen mussten.
Die Atlanta Falcons haben die L.A. Rams in einem intensiven Monday-Night-Duell knapp geschlagen - in einer Partie, die von Bijan Robinsons Dominanz am Boden und Matthew Staffords ungewöhnlich fehleranfälligem Auftritt geprägt war. Atlanta setzte mit einem frühen Vorsprung und mehreren Big Plays den Ton, während die Rams sich nach der Pause mit viel Moral und einer starken Aufholjagd zurückmeldeten, am Ende aber doch an eigenen Ballverlusten scheiterten.
Durch die Niederlage rutschen die Rams nun auf 11-5 und vergeben die Chance auf eine noch bessere Ausgangsposition in den Playoffs, während die Falcons mit 7-8 einen wichtigen Prestige-Sieg gegen einen NFC-Contender einfahren und Selbstvertrauen für den weiteren Weg tanken.
red