24.03.2026
Neues Traum-Duo?
Die Zukunft von Aaron Rodgers steht noch immer in den Sternen und wer es mit den Steelers hält, fragt sich wohl, wann endlich eine Entscheidung kommt. Nun hat sich der neue Wide Receiver der Steelers Michael Pittman in einem Interview zur unklaren Zukunft des 42-Jährigen geäußert.

Er gehört zu den größten Quarterbacks, die die NFL je hervorgebracht hat. Mit 42 Jahren ist Aaron Rodgers immer noch aktiv, doch die Frage besteht auch in dieser Offseason: Für wie lange noch?
"Aaron braucht seinen Freiraum." Das sagt Pass-Empfänger Michael Pittman in einem Interview am Montag bei der Up & Adams Show, der zukünftig die Bälle des Spielmachers fangen könnte. "Ich wollte meinen Vertrag nicht unterschreiben und dann sofort Aaron schreiben 'Na, wie siehts aus", erzählt der Receiver.
Mit Will Howard und Mason Rudolph haben die Pittsburgh Steelers zwei weitere Quarterbacks in ihrem Roster, die potenziell die Rolle von Rodgers übernehmen könnten.
Bleibt die Frage, ob Rodgers noch mehr im Tank hat, oder ob er nun doch einen Schlussstrich hinter seine aktive Karriere ziehen möchte: "Der Fakt, dass er immer noch Flag Football und den Kram nebenbei macht…Ich denke er hat Bock zu spielen. Ich glaube er wird so lange spielen wollen, wie er nur kann", führt Pittman weiter aus.
Erst kürzlich stand Rodgers zusammen mit seinem möglichen Ersatz Howard auf dem Feld. Beide nahmen an einem Flag Football-Wohltätigkeitsevent teil.
Mit ihrem neuen Headcoach Mike McCarthy haben die Steelers einen weiteren Grund für Rodgers ins Team geholt, um in Pittsburgh zu bleiben. Beide verbindet eine lange gemeinsame Historie bei den Green Bay Packers. Von 2006 bis 2018 war McCarthy Trainer bei den Packers und begleitete Rodgers somit einen Großteil seiner Karriere: "Ich weiß auch noch nichts, ich wünschte ich könnte die Breaking News verkünden", sagt der Head Coach in einem Interview mit Sportkommentator Kevin Harlan "es ist schön zu sehen, was Aaron alles in seiner Karriere erreichen konnte. Er ist an einem guten Ort. Es wäre eine tolle Story", so der 62-Jährige weiter.
Rodgers absolvierte seine erste Saison bei den Steelers mit 3322 Yards und einer Completion Rate von 65,7 %. Zusätzlich warf er 24 Touchdowns und kam auf sieben Interceptions. Das macht ihn immer noch zur besten Option für die Steelers für die kommende Saison.
Trotz allem scheint es nicht so, als würden sie in Pittsburgh auf eine Entscheidung des Quarterbacks drängen, sondern man möchte ihm lieber Zeit lassen. Das kommt nicht bei allen gut an. Franchise-Legende Rod Woodson teilte ebenfalls vor Kurzem in der Rich Eisen Show seine Meinung zur Causa Rodgers: "Wird er spielen? Ich bin das langsam leid. Wenn er spielen will, dann soll er sagen, dass er spielt und zurückkommt. Und die Steelers sollten nicht auf Aaron Rodgers warten. Sie müssen weitermachen."
Pittman hingegen zeigt Verständnis für die Situation. Er freue sich auf die kommende Saison und die Möglichkeit mit Receiver-Kollege DK Metcalf zusammen zu spielen: "Ich finde das klasse. Ich glaube er ist auch ein sehr aufgeweckter Typ", meint Pittman.
Fehlt also nur noch der zukünftige Spielmacher für die beiden: "Ich würde mich sehr freuen, wenn Aaron zurückkommen sollte. Aber ehrlich gesagt, wen auch immer die Steelers auswählen, wird der perfekte Quarterback für mich sein. Ich suche nach einem Quarterback, der mir den Football zuwirft. Also bin ich da recht einfach gestrickt, was das angeht", scherzte der Receiver.
lgr