23.03.2026
Montgomery weg, Bühne frei für Star-Running-Back
Jahmyr Gibbs steht vor der wichtigsten Saison seiner bisherigen NFL-Karriere. Nach dem Umbruch im Backfield der Detroit Lions wird der Running Back 2026 erstmals als klare Nummer eins in die Spielzeit gehen und gilt schon jetzt als heißester Kandidat auf eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Liga.

Die Vorzeichen könnten kaum klarer sein: Die Detroit Lions bauen ihre Offense künftig noch stärker um Jahmyr Gibbs herum auf. Nach dem Trade von David Montgomery zu den Houston Texans ist das frühere Duo im Backfield Geschichte und der Weg frei für eine deutlich größere Rolle des 24-Jährigen.
In den vergangenen Jahren teilte sich Gibbs die Snaps noch mit Montgomery. Das Duo, bekannt als "Sonic and Knuckles", gehörte zu den gefährlichsten Backfields der NFL. Gleichzeitig limitierte die Aufteilung aber auch die individuellen Zahlen von Gibbs.
Das soll sich nun ändern. Unter dem neuen Offensive Coordinator Drew Petzing planen die Lions, Gibbs deutlich häufiger einzusetzen - sowohl im Laufspiel als auch im Passspiel. Die Erwartung: mehr Touches, mehr Big Plays und eine noch größere Bedeutung innerhalb der Offense.
Bereits 2025 lieferte Gibbs mit 1223 Rushing Yards, 616 Receiving Yards und 18 Touchdowns eine starke Saison ab. Für 2026 wird ihm nun ein weiterer Schritt zugetraut.
Auch die Wettmärkte spiegeln diese Entwicklung wider. Gibbs geht als Top-Favorit auf den Offensive Player of the Year Award in die Saison 2026.
Direkt dahinter folgen: Bijan Robinson, Ja’Marr Chase, Puka Nacua, Christian McCaffrey, Jaxon Smith-Njigba und Justin Jefferson.
Die Logik dahinter ist klar: Sollte Gibbs seine Effizienz - zuletzt rund 5,3 Yards pro Lauf - mit einer deutlich höheren Workload kombinieren, gehört er automatisch zu den produktivsten Offensivspielern der Liga.
Parallel zum Abgang von Montgomery haben die Lions mit Isaiah Pacheco einen neuen Running Back verpflichtet. Der frühere Chiefs-Spieler soll Gibbs entlasten, wird aber klar als Ergänzung eingeplant.
Seine Entscheidung für Detroit fiel emotional aus: "Unser erstes Gespräch - ich habe am Telefon nur geschrien: 'Ahhh, los geht’s! Ich bin bereit. Setzt mich ein!'," sagte Pacheco über den ersten Austausch mit Head Coach Dan Campbell. "Ich konnte ihnen gar nicht genug dafür danken, dass sie überhaupt an mich gedacht haben."
Pacheco hatte nach eigenen Angaben mehrere Angebote, entschied sich aber bewusst für die Lions - auch wegen der Entwicklung des Teams und der offensiven Perspektive.
Mit Gibbs als Feature Back und einer offensiven Neuausrichtung unter Petzing deutet vieles darauf hin, dass Detroit 2026 eines der dominantesten Laufteams der NFL stellen könnte.
Für Gibbs selbst ist die Ausgangslage klar: Mehr Verantwortung, mehr Chancen und die reale Möglichkeit, sich endgültig in der absoluten Elite der Liga zu etablieren.
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mgs