27.05.2026
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Die Arizona Cardinals haben eine turbulente erste Hälfte der Offseason hinter sich. Doch es scheint so, als würde es in der kommenden Zeit nicht viel ruhiger in Arizona werden. Quarterback Jacoby Brissett erscheint nicht zu den OTAs, weil er eine Vertragsänderung erzwingen möchte.

Cardinals-Quarterback Jacoby Brissett erschien auch in der zweiten Woche der Organized Team Activities nicht in der Facility. Der 33-Jährige erwartet eine Vertragsanpassung von den Arizona Cardinals. Konkret geht es um die Summe, die von seinem Gehalt garantiert ist. Gerade bei älteren und verletzungsanfälligeren Spielern spielt diese Summe eine ganz besondere Rolle, da das garantierte Gehalt immer ausgezahlt werden muss, egal, was mit dem Spieler während der Saison passiert. Brissetts aktueller Vertrag beinhaltet ein Gehalt von 4,88 Millionen Dollar, das noch auf 5,39 Millionen Dollar steigen kann. Doch sein garantiertes Gehalt beläuft sich gerade einmal auf 1,5 Millionen Dollar.
Das sorgt für Unmut beim Cardinals-Quarterback, denn Gardner Minshew, den das Team in der Free Agency verpflichtete, erhält ein garantiertes Gehalt von etwa 5,14 Millionen Dollar - damit bekommt Minshew deutlich mehr Gehalt garantiert als Brissett, obwohl ESPN berichtete, dass Brissett der Starting-Quarterback des Franchises in dieser Saison werden soll.
Der Nachrichtensender beschreibt die Verhandlungen zudem als schwerfällig und beide Parteien seien "deutlich" voneinander entfernt. Die Cardinals haben in den kommenden Wochen immer wieder OTAs, bei denen nicht mit Brissett gerechnet wird. Vom 8. bis zum 10. Juni findet allerdings das verpflichtende Minicamp der Cardinals statt. Sollte der Quarterback auch zu diesen Einheiten nicht erscheinen, müsste er mit Strafzahlungen rechnen.
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nhu