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    NFL

    13.10.2026

    NFL Kompakt - mit allen Highlights

    Lions und 49ers feiern, Eagles mit Sensationspleite: Week 5 im Überblick

    Der NFL-Sonntag brachte dominante Auftritte und anhaltende Krisen: Drake Maye führte die Patriots zu einem deutlichen Sieg gegen die Raiders, während auch Jordan Love und Joe Burrow starke Vorstellungen ablieferten. Minnesota bleibt weiterhin ungeschlagen, Houston feierte gegen Tennessee den ersten Saisonsieg und Pittsburgh setzte sich dank großer Plays von Jaylen Warren gegen Indianapolis durch.

    American Football - NFL - Philadelphia Eagles v Jacksonville Jaguars - Tottenham Hotspur Stadium, London, Britain - October 11, 2026 Jacksonville Jaguars' Cam Little celebrates with teammates after kicking a field goal to with the game Action Images via Reuters/Peter Cziborra
    Cam Little und die Jaguars nahmen den Eagles den sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde noch weg. Peter Cziborra

    Die Tampa Bay Buccaneers haben im Thursday Night Game ihren ersten Saisonsieg gefeiert und sich bei den Dallas Cowboys mit 24:16 durchgesetzt. Nach einem knappen Pausenrückstand explodierte die Bucs-Offense im dritten Viertel und zog mit 17 Punkten in Serie auf 24:10 davon. Running Back Bucky Irving war dabei mit 165 Rushing-Yards, einem 72-Yard-Monsterlauf und zwei Touchdowns der überragende Mann des Abends, während Rookie Quarterback Jalon Daniels in seinem erst zweiten Start eine komplett fehlerfreie Offense anführte (19/25, 189 Yards, ein Touchdown).

    Dallas kämpfte sich im vierten Viertel durch einen Touchdown-Pass von Dak Prescott auf George Pickens noch einmal bis auf 24:16 heran, kassierte jedoch wenige Minuten später die entscheidende zweite Interception des Abends. Für die Cowboys bedeutet die Niederlage einen herben Dämpfer nach dem Comeback-Sieg der Vorwoche gegen Houston.

    >> Spielbericht Dallas Cowboys - Tampa Bay Buccaneers

    Die Jacksonville Jaguars haben in einem der verrücktesten Spiele der Saison die Philadelphia Eagles in London mit 19:17 bezwungen. Bereits der Eröffnungs-Kickoff sorgte für Chaos: Nach einem zurückgenommenen 91-Yard-Return-Touchdown von Josh Cameron wurden Eagles-Linebacker Jeremiah Trotter Jr. und Jaguars-Defensive-End Bryan Thomas Jr. nach einer Rangelei disqualifiziert.

    Die Eagles führten zur Halbzeit mit 14:7 nach Touchdowns von Will Shipley und einem 62-Yard-Pass von Jalen Hurts auf Darius Cooper, verloren aber zunehmend an Fahrt. Jacksonville kämpfte sich über mehrere Field Goals und zwei Touchdown-Catches von Parker Washington zurück ins Spiel. In der Schlussphase glaubten die Eagles mit einem 48-Yard-Field-Goal von Jake Elliott bei acht Sekunden Restzeit bereits an den Sieg - doch Cam Little verwandelte bei Ablauf der Zeit noch einen 57-Yard-Kick und sicherte den Jaguars (4:1) den dramatischen Last-Second-Sieg. Die Eagles fallen auf 2:3 zurück.

    >> Spielbericht Jacksonville Jaguars - Philadelphia Eagles

    Die New York Jets haben sich in einem defensiv geprägten Duell mit 17:12 gegen die Cleveland Browns durchgesetzt und ihre Bilanz auf 2-3 verbessert. Nach einer 7:6-Führung zur Pause blieb das dritte Viertel punktlos, ehe New York im Schlussabschnitt zehn weitere Punkte erzielte und den knappen Heimsieg absicherte.

    Entscheidend war vor allem das Laufspiel der Jets. Braelon Allen erlief bei 24 Carries 116 Yards und einen Touchdown, während Geno Smith 182 Passing Yards und einen Touchdown beisteuerte. Cleveland fand offensiv kaum Rhythmus: Deshaun Watson wurde achtmal gesackt und komplettierte nur 15 seiner 33 Pässe für 155 Yards und einen Touchdown.

    Joe Burrow brauchte gegen Miami keine spektakulären Yard-Zahlen, um den Unterschied zu machen. Der Bengals-Quarterback warf beim 31:24-Erfolg in Miami vier Touchdown-Pässe ohne Interception und führte Cincinnati damit zum dritten Saisonsieg. Ja’Marr Chase war mit sechs Receptions für 77 Yards und einem Touchdown seine produktivste Anspielstation.

    Für die Dolphins wird die Situation dagegen immer bitterer. Trotz 217 Rushing Yards und insgesamt 24 Punkten wartet Miami nach fünf Spielen weiterhin auf den ersten Sieg. Malik Willis steuerte 74 Rushing Yards und einen Touchdown bei, warf allerdings auch zwei Interceptions. Nach dem 7:21-Rückstand zur Halbzeit kam Miami noch einmal heran, konnte die nächste Niederlage aber nicht mehr verhindern.

    Drake Maye hat gegen die Las Vegas Raiders eine seiner bislang stärksten Vorstellungen abgeliefert. Der Quarterback führte die New England Patriots mit 374 Passing Yards und vier Touchdown-Pässen ohne Interception zum deutlichen 45:17-Erfolg. Zusätzlich steuerte Maye 25 Rushing Yards und einen weiteren Touchdown bei. DeMario Douglas fing zwei Touchdowns, während Kyle Williams mit 91 Receiving Yards und einem Score ebenfalls überzeugte.

    Für Las Vegas wurde der Abend dagegen früh zur klaren Angelegenheit. Kirk Cousins kam zwar auf 243 Passing Yards und Brock Bowers auf 110 Receiving Yards sowie einen Touchdown, doch das Laufspiel der Raiders blieb bei lediglich 38 Yards hängen. Beim Stand von 17:45 erhielt schließlich First Overall Pick Fernando Mendoza seine ersten NFL-Snaps und brachte sechs seiner acht Pässe für 48 Yards an.

    >> Spielbericht New England Patriots - Las Vegas Raiders

    Perfekt bleibt perfekt: Die Minnesota Vikings haben auch ihr fünftes Saisonspiel gewonnen und sich mit 23:13 bei den New Orleans Saints durchgesetzt. Kyler Murray spielte mit 24 erfolgreichen Pässen bei 30 Versuchen für 229 Yards und einen Touchdown nahezu fehlerfrei, während Justin Jefferson sechs Pässe für 79 Yards und einen Touchdown fing. Aaron Jones sorgte mit 113 Rushing Yards und einem Touchdown für die nötige Balance.

    New Orleans konnte die Partie bis zum 13:13 im dritten Viertel offenhalten, blieb im Schlussabschnitt jedoch ohne Punkte. Quarterback Tyler Shough erwischte mit lediglich 96 Passing Yards und zwei Interceptions einen schwierigen Abend, während die Saints insgesamt nur 55 Rushing Yards verbuchten. Minnesota erzielte dagegen die letzten zehn Punkte der Partie und baute seinen perfekten Saisonstart auf 5-0 aus.

    Endlich ist der Knoten bei den Houston Texans geplatzt. Mit einem 26:3-Erfolg bei den Tennessee Titans feierte Houston seinen ersten Saisonsieg und ließ nach einem ausgeglichenen ersten Viertel keinen einzigen Punkt mehr zu. C.J. Stroud überzeugte mit 26 von 34 Pässen für 261 Yards und einen Touchdown ohne Interception, während Jaylin Noel den einzigen Touchdown-Pass des Texans-Quarterbacks fing.

    Für Tennessee geht der Fehlstart dagegen ungebremst weiter. Cam Ward kam auf 170 Passing Yards, blieb ohne Touchdown und warf eine Interception, zudem wurde er viermal gesackt. Auch am Boden gelang den Titans mit lediglich 57 Yards kaum etwas. Nach der deutlichen 3:26-Niederlage steht Tennessee nun bei 0-5, während Houston mit 1-4 zumindest den ersten Schritt aus der Krise gemacht hat.

    Ein kurioses Zeitmanagement-Debakel hat die Washington Commanders beim 27:27 gegen die New York Giants um die letzte Siegchance gebracht. Nach einem Giants-Fumble marschierte Washington in der Overtime bis an die gegnerische 24-Yard-Linie, ließ bei zwölf Sekunden Restzeit jedoch einen Lauf spielen und bekam anschließend keinen weiteren Snap mehr zustande.

    So endete die Partie, ohne dass die Commanders überhaupt noch zum möglichen spielentscheidenden Field Goal antreten konnten.

    >> Spielbericht Washington Commanders - New York Giants

    Jaylen Warren wurde beim 34:22-Erfolg der Pittsburgh Steelers gegen die Indianapolis Colts zum entscheidenden Faktor. Der Running Back erzielte einen 80-Yard-Receiving-Touchdown sowie einen 50-Yard-Touchdown-Lauf und sammelte insgesamt 188 Yards from Scrimmage. Aaron Rodgers steuerte drei Touchdown-Pässe bei.

    Indianapolis hielt die Partie lange offen, musste sich offensiv aber immer wieder mit Field Goals begnügen. Fünfmal traf Spencer Shrader, während Daniel Jones ohne Touchdown-Pass blieb. Im Schlussviertel setzten sich die Steelers schließlich entscheidend ab.

    >> Spielbericht Pittsburgh Steelers - Indianapolis Colts

    Jordan Love und seine Receiver haben das Duell mit Chicago zu einer klaren Angelegenheit gemacht. Beim 31:7-Erfolg der Green Bay Packers warf Love für 367 Yards und zwei Touchdowns, während Christian Watson mit 143 Receiving Yards und zwei Scores herausragte. Matthew Golden steuerte weitere 123 Receiving Yards bei.

    Chicago fand dagegen offensiv kaum Antworten und blieb nach der Halbzeit komplett ohne Punkte. Case Keenum und Tyson Bagent kamen gemeinsam auf drei Interceptions, während Green Bay nach dem 14:7 zur Pause mit 17 unbeantworteten Punkten davonzog und den deutlichen Sieg perfekt machte.

    >>Spielbericht Green Bay Packers - Chicago Bears

    Mit 13 Punkten im Schlussviertel haben die Denver Broncos einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 23:17-Sieg gegen die Los Angeles Chargers verwandelt. J.K. Dobbins erzielte einen Touchdown und führte Denver mit 68 Rushing Yards an, während die Broncos-Defense

    Justin Herbert fünfmal zu Boden brachte und Los Angeles im letzten Viertel ohne Punkte hielt. Für die Chargers setzt sich damit der Fehlstart fort: Nach fünf Spielen wartet Los Angeles weiterhin auf den ersten Sieg.

    Die Detroit Lions haben einen wichtigen Auswärtssieg in Arizona eingefahren. In einem highscoring Game setzte sich das Team aus der Autostadt deutlich gegen die Cardinals durch. Jared Goff, Jameson Williams und Amon-Ra St. Brown dominierten die Defense der Gastegeber nach belieben. Running Back Jahmyr Gibbs erzielte zwei Touchdowns und ist nun der Spieler mit den meisten Touchdowns in der NFL vor dem Alter von 25 Jahren.

    Die Cardinals-Defense hatte der Offensivpower der Lions nicht auszusetzen. Die Offense schaffte es zwar einige Male erfolgreich über das Feld zu kommen, wurde von den Lions aber einfach ausgestochen. Damit verloren die Cardinals nun neun Heimspiele in Folge und stellen damit einen Franchise-Negativrekord auf.

    Die San Francisco 49ers haben einen wilden NFC-West-Thriller in Seattle mit 32:29 für sich entschieden. Nach einer 21:13-Halbzeitführung geriet San Francisco durch 13 unbeantwortete Punkte der Seahawks mit 21:26 in Rückstand, schlug im Schlussviertel aber zurück. Brock Purdy fand Brandin Cooks zum Touchdown und anschließend Mike Evans zur Two-Point Conversion, ehe Eddy Pineiro mit einem späten Field Goal für die entscheidenden Punkte sorgte.

    Mike Evans war mit 113 Receiving Yards und einem Touchdown die auffälligste Waffe der 49ers, während Christian McCaffrey 68 Rushing Yards und einen Score beisteuerte. Seattle hielt die Partie auch dank 102 Receiving Yards und eines Touchdowns von Jaxon Smith-Njigba offen, konnte San Franciscos späten Gegenschlag aber nicht mehr beantworten.

    Die Baltimore Ravens gewannen ohne den verletzten Lamar Jackson in Atlanta erst nach Overtime. Die Gastgeber führten gut zweieinhalb Minuten vor Schluss noch mit 23:15, ehe Ersatz-Quarterback Tyler Huntley die Wende einleitete.

    Huntley fand 40 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit Devontez Walker zum Touchdown, Derrick Henry sorgte mit der anschließenden Two-Point-Conversion für den Ausgleich und schickte die Beteiligten so ins Nachsitzen.

    Dort brachte Huntley Baltimore mit einem kurzen Touchdown-Lauf in Führung. Kyle Hamilton fing anschließend einen Pass des für den verletzten Michael Penix Jr. eingewechselten Tua Tagovailoa ab und sicherte den Ravens so ihren vierten Saisonsieg.

    >> Spielbericht Atlanta Falcons - Baltimore Ravens

    Ein geblocktes Field Goal hat den Buffalo Bills in einem wilden Overtime-Krimi gegen die Los Angeles Rams den Weg zum 37:34-Sieg geebnet. Nachdem James Cook in der Verlängerung einen Fumble verloren hatte, brachte Matthew Stafford die Rams in Position für den möglichen Game-Winner. Doch Greg Rousseau blockte den Versuch von Harrison Mevis und gab Buffalo damit eine zweite Chance.

    Die nutzte vor allem Josh Allen, der mit zwei wichtigen Scrambles den entscheidenden Drive einleitete, ehe Tyler Bass aus 45 Yards traf. Allen beendete die Partie mit 331 Total Yards und zwei Touchdowns, während Stafford 383 Passing Yards und drei Touchdowns verbuchte. Puka Nacua glänzte für Los Angeles mit einem Karrierebestwert von 17 Receptions für 138 Yards und einen Touchdown.

    red

    Dallas Cowboys
    DALDallasDallas Cowboys
    16
    :
    24
    Tampa Bay Buccaneers
    TAMTampa BayTampa Bay Buccaneers
    Jacksonville Jaguars
    JACJacksonvilleJacksonville Jaguars
    19
    :
    17
    Philadelphia Eagles
    PHIPhiladelphiaPhiladelphia Eagles
    New York Jets
    NEWNY JetsNew York Jets
    17
    :
    12
    Cleveland Browns
    CLEClevelandCleveland Browns
    Miami Dolphins
    MIAMiamiMiami Dolphins
    24
    :
    31
    Cincinnati Bengals
    CINCincinnatiCincinnati Bengals
    New England Patriots
    NEWNew EnglandNew England Patriots
    45
    :
    17
    Las Vegas Raiders
    VEGLas VegasLas Vegas Raiders
    New Orleans Saints
    NEWNew OrleansNew Orleans Saints
    13
    :
    23
    Minnesota Vikings
    MINMinnesotaMinnesota Vikings
    Tennessee Titans
    TENTennesseeTennessee Titans
    3
    :
    26
    Houston Texans
    HOUHoustonHouston Texans
    Washington Commanders
    WASWashingtonWashington Commanders
    27
    :
    27
    OT
    New York Giants
    NEWNY GiantsNew York Giants
    Pittsburgh Steelers
    PITPittsburghPittsburgh Steelers
    34
    :
    22
    Indianapolis Colts
    INDIndianapolisIndianapolis Colts
    Green Bay Packers
    GREGreen BayGreen Bay Packers
    31
    :
    7
    Chicago Bears
    CHIChicagoChicago Bears
    Los Angeles Chargers
    LOSLA ChargersLos Angeles Chargers
    17
    :
    23
    Denver Broncos
    DENDenverDenver Broncos
    Arizona Cardinals
    ARIArizonaArizona Cardinals
    21
    :
    45
    Detroit Lions
    DETDetroitDetroit Lions
    Seattle Seahawks
    SEASeattleSeattle Seahawks
    29
    :
    32
    San Francisco 49ers
    SANSan FranciscoSan Francisco 49ers
    Atlanta Falcons
    ATLAtlantaAtlanta Falcons
    23
    :
    30
    OT
    Baltimore Ravens
    BALBaltimoreBaltimore Ravens
    Los Angeles Rams
    LOSLA RamsLos Angeles Rams
    34
    :
    37
    OT
    Buffalo Bills
    BUFBuffaloBuffalo Bills