17.11.2025
Recap zum NFL-Wochenende
Week 11 der NFL-Saison lieferte wieder viel Drama. Im International Game in Madrid setzten sich die Miami Dolphins in der Overtime durch. Auch die Carolina Panthers jubeln erst in der Verlängerung, während zwei Teams dank Field Goals mit auslaufender Uhr gewannen. Derweil waren Josh Allen und die Buffalo Bills nicht aufzuhalten.

Die New England Patriots gewinnen auch ihr achtes Spiel in Folge und schlagen die New York Jets souverän mit 27:14. Besonders Rookie Running Back TreVeyon Henderson überzeugte mit drei Touchdowns, zwei über den Boden und einen durch die Luft.
Drake Maye überzeugt ebenfalls mit einem weiteren starken Auftritt und untermauert weiter seine MVP-Ambitionen. Die Patriots haben mit ihrem neunten Sieg in dieser Saison bereits mehr Spiele gewonnen, als in den vergangenen beiden Saisons zusammen.
Die Miami Dolphins haben das erste NFL-Spiel in Spanien gewonnen. Beim 16:13 gegen die Washington Commanders glänzte De’Von Achane mit 165 Total Yards.
Marcus Mariota fand Deebo Samuel zum ersten NFL-Touchdown auf spanischem Boden, doch Miami glich spät aus. In der Overtime entschied eine Interception von Jack Jones - Riley Patterson verwandelte anschließend zum historischen Dolphins-Sieg.

Die Carolina Panthers feiern im Mercedes-Benz-Stadium einen spektakulären Auswärtssieg nach Overtime. Nach einem frühen Rückstand und einer zwischenzeitlichen Verletzung von Bryce Young kämpft sich Carolina beeindruckend zurück und entscheidet die Partie in der Verlängerung mit einem Field Goal.
Die Jacksonville Jaguars setzten sich klar gegen die Los Angeles Chargers durch und meldeten sich im Playoff-Rennen eindrucksvoll zurück. Die Chargers fanden offensiv nie richtig ins Spiel und wurden von einer physischen Jaguars-Defense über weite Strecken kontrolliert.
Die Buffalo Bills haben im Heimspiel gegen die Tampa Bay Buccaneers ein Offensiv-Feuerwerk gezündet und mit 44:32 gewonnen. Josh Allen erzielte dabei sechs Touchdowns und stellte damit eine historische Marke ein.
In einer Partie mit wenigen Offensive Highlights konnten die Tennessee Titans früh in Führung gehen. Nach der Pause nahm die Partie an Fahrt auf, denn auch die Offense der Houston Texans drückte nun auf das Tempo. Die Titans glichen allerdings anderthalb Minuten vor Schluss aus, aber die Texans konnten sich dennoch durchsetzen.

Die Pittsburgh Steelers und Cincinnati Bengals starteten jeweils mit einem Touchdown in die Partie, allerdings flachte die Partie im Anschluss. Nach der Pause übernahmen die Steelers, auch wenn sich Quarterback Aaron Rodgers verletzte. Auch ein Platzverweis gegen Jalen Ramsey sorgte nicht dafür, dass Pittsburgh den Sieg hergab.
Die Green Bay Packers haben ihren Negativlauf gestoppt und nach zwei Niederlagen in Folge wieder einen Erfolg eingefahren. Das 27:20 über die New York Giants war aber ein hartes Stück Arbeit.
Die Chicago Bears haben dank eines knappen Division-Erfolgs über die Minnesota Vikings nun ihre beste Bilanz seit 2018. Auf Seiten der Vikings enttäuschte Quarterback J.J. McCarthy über weite Strecken.
Die Rams sicherten sich einen wichtigen 21:19-Sieg im NFC-West-Duell, weil ihre Defense Sam Darnold immer wieder zu Fehlern zwang. Seattles Quarterback warf zwar 279 Yards, aber gleich vier Interceptions, die letztlich den Unterschied machten. Matthew Stafford spielte deutlich kontrollierter und brachte zwar nur 130 Yards, aber zwei Touchdowns ohne Turnover auf das Scoreboard.
Trotz 414 Total Yards und eines späten Touchdowns von Kenneth Walker brachten die Seahawks nicht genug Punkte aufs Feld. In letzter Sekunde hatte Seattle dennoch die Chance auf den Sieg, doch Jason Myers verfehlte das Game Winning Field Goal.
Die San Francisco 49ers haben mit einem klaren 41:22-Sieg gegen die Arizona Cardinals ein starkes Statement gesetzt. Brock Purdy überzeugte in seinem ersten Start seit Wochen mit drei Touchdowns, während Christian McCaffrey und George Kittle die Offensive der Niners dominierten.
Trotz einer historischen Leistung von Jacoby Brissett, der mit 47 Completions einen NFL-Rekord aufstellte, scheiterte Arizona immer wieder an eigenen Fehlern und zwei kostspieligen Interceptions. Zudem setzte ein Franchise-Negativrekord von 17 Strafen die Cardinals mehrfach zurück. Am Ende war San Francisco in allen entscheidenden Momenten konsequenter und fuhr einen souveränen Sieg ein.
Die Baltimore Ravens erwischten einen schlechten Start gegen die Cleveland Browns, da sie sich einige Fehler erlaubten. Nach der Halbzeit drehten Lamar Jackson und Co. jedoch auf und eroberten sich die Führung kurz vor Schluss.

Das Ende der großen Chiefs-Serie neigt sich dem Ende entgegen. Denn Kansas City verliert das Topspiel bei AFC-West-Rivale Denver 19:22 und rückt damit vier Spiele ins Hintertreffen.
Lange Gesichter gab es natürlich bei Mahomes (29/45, 276 Yards, ein TD, eine Int.), Kelce (91 Yards, ein TD) und Co., wenngleich das Team von Head Coach Andy Reid (Bye-Week-Statistik nun "nur" noch bei 27-5) natürlich noch lange nicht aus dem Playoff-Rennen raus ist.
Die Philadelphia Eagles schlagen die Detroit Lions mit 17:9 und bauen ihre Siegesserie damit weiter aus. In einem Spiel, das vor allem durch die Defensiven geprägt war, konnten die Lions ihre offensive Power nicht auf den Rasen bringen.
Detroit spielte gleich fünf Mal einen vierten Versuch aus und konnte keinen komplettieren.
Die Dallas Cowboys schlagen die Las Vegas Raiders deutlich mit 33:16. Dak Prescott zeigte eine überragende Leistung, sorgte für vier Touchdowns und blieb ohne Turnover. Jeder seiner vier Touchdowns wurde von einem anderen Receiver gefangen.
Die Raiders waren zu keinem Zeitpunkt in der Lage das Tempo mitzugehen. Geno Smith zeigte eine erneut holprige Leistung.
red