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    NFL

    18.04.2026

    Kommt die Lösung erst im Draft?

    Quarterback-Chaos in Arizona: Übergangslösung Brissett will neuen Vertrag

    Jacoby Brissett ist nicht beim Start des Offseason-Programms der Arizona Cardinals erschienen. Der Quarterback wartet offenbar auf einen neuen Vertrag - während das Franchise weiterhin ohne klaren Starter dasteht.

    Quarterback Jacoby Brissett sorgt vor dem NFL Draft 2026 für Unsicherheit bei den Arizona Cardinals.
    Jacoby Brissett fehlt beim Offseason-Programm der Cardinals. Mark J. Rebilas-Imagn Images

    Bei den Arizona Cardinals sorgt die Quarterback-Situation erneut für Gesprächsstoff. Laut NFL Network ist Jacoby Brissett nicht zum Start des freiwilligen Offseason-Programms erschienen, während er auf eine Vertragsverlängerung hofft.

    Der 33-Jährige hatte in der vergangenen Saison 12 Spiele als Starter absolviert, nachdem sich Kyler Murray verletzt hatte. Trotz seiner Rolle als Übergangslösung möchte Brissett selbst offenbar mehr langfristige Sicherheit.

    Für die Saison 2026 ist ein Grundgehalt von rund 4,88 Millionen US-Dollar vorgesehen, allerdings sind wohl lediglich 1,5 Millionen davon garantiert.

    Ungewöhnliche Ausgangslage

    Die Situation wirkt bemerkenswert: In der jüngeren NFL-Vergangenheit kommt es selten vor, dass ein klassischer Bridge-Quarterback oder Journeyman aktiv Druck auf ein Franchise ausübt, um einen neuen Vertrag zu erhalten.

    Gleichzeitig haben sich die Cardinals selbst in eine komplizierte Lage gebracht, nachdem Murray (nun bei den Vikings) im Frühjahr nicht mehr Teil der Planungen war.

    Mit Gardner Minshew steht zwar ein weiterer erfahrener Quarterback im Kader, doch auch er gilt eher als Übergangslösung. Head Coach Mike LaFleur und General Manager Monti Ossenfort wollten im Rahmen der Pre-Draft-Pressekonferenz keinen klaren Starter benennen.

    "Wir legen aktuell niemanden fest", erklärte Ossenfort. Man wolle zunächst die Entwicklung im Quarterback-Room abwarten.

    Einfluss auf Draft möglich

    Die offene Situation könnte auch Auswirkungen auf die Strategie im kommenden Draft haben. Sollte keine Einigung mit Brissett erzielt werden, wäre es durchaus denkbar, dass Arizona früher als erwartet einen Quarterback auswählt.

    Mehrere vielversprechende Prospects stehen im Draft zur Verfügung, wodurch sich fürs Franchise eine zusätzliche Option ergeben könnte. Gleichzeitig signalisiert das Fernbleiben Brissetts, dass die Verhandlungen offenbar noch nicht den gewünschten Fortschritt erreicht haben.

    Ob Arizona den Forderungen des Routiniers nachkommt oder den langfristigen Weg über einen jungen Quarterback wählt, bleibt so eine der spannendsten offenen Personalfragen rund um den Draft.

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    mhh