13.04.2026
In der ersten Runde
Im NFL Draft unter den ersten 32 Spielern zu sein, lohnt sich nicht nur für das eigene Ego, sondern auch finanziell. Doch wie die sogenannte Rookie Wage Scale funktioniert und warum es sie überhaupt gibt, erfahrt ihr hier.

Je nachdem wann ein Spieler vom Board geht, wird auch sein Rookie-Vertrag eingestuft. Damit folgen die 32 Teams der Liga-Vorschrift, Verhandlungsspielraum im Fix-Gehalt gibt es keinen. Jeder Pick hat also ein gewisses Limit, das nicht überschritten werden darf. Nach den vier Jahren Vertrag haben die Franchises die Möglichkeit das Arbeitspapier auf ein fünftes Jahr auszuweiten.
Die sogenannte "Rookie Wage Scale" wurde 2011 eingeführt, nachdem hoch dotierte Verträge an Rookies vergeben wurden, die noch keinen einzigen Snap gespielt haben. Ein Wagnis, das die Eigentümer nicht mehr eingehen wollten. Das Spektrum beläuft sich heutzutage circa zwischen 40 bis 13 Millionen US-Dollar. Dabei muss man beim Gehalt der Spieler zwischen garantierten Summen und dem Signing Bonus unterscheiden. Die Vertragssumme in der ersten Runde sinkt dabei kontinuierlich pro Pick.
Fernando Mendoza, der 2026 als First Overall Pick vom Board gehen wird, soll in insgesamt vier Jahren voraussichtlich 54,6 Millionen US-Dollar bekommen. Besonders interessant: pro fortschreitendem Jahr in ihrem Vertrag bekommen die Spieler immer mehr Gehalt auf ihr Konto. Und: Der Signing Bonus wird den Rookies schon kurz nach Unterzeichnung überwiesen.
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