vor 1 Tag
Favorit für Super Bowl?
Nach einer spektakulären Offseason gelten die Los Angeles Rams für viele als Top-Favorit auf den Super Bowl. Der ehemalige Quarterback Ryan Fitzpatrick sieht die Erwartungen jedoch deutlich kritischer.

Mit ihren Neuzugängen haben die Los Angeles Rams ihren Kader noch einmal deutlich verstärkt. Doch reicht das allein, um um den Titel zu kämpfen? In der Rich Eisen Show äußert Ryan Fitzpatrick seine Bedenken am möglichen Super-Bowl-Run der Rams.
Auf dem Papier sind die Rams das Team mit den größten Chancen auf den Titel. Die Verpflichtung von Defensive Player of the Year Myles Garrett war nur ein weiteres Puzzleteil im Starensemble des Franchises. Mit All-Pro-Cornerback Trent McDuffie und den beiden Top-Receivern Davante Adams und Puka Nacua ist das Team aus Los Angeles auf nahezu jeder Position hervorragend besetzt.
Auch Fitzpatrick erkennt diese Qualität an:: "Ich denke schon, dass sie der Favorit sind.“ Dennoch äußert er Bedenken, ob die Spieler allein das Rezept zum Erfolg sind: „Aber bedeutet das, dass sie auch den Titel holen werden? Ich halte das für eine sehr, sehr schwierige Aufgabe. Ich weiß, dass sie sich prominent verstärkt haben, aber Seattle hat letztes Jahr den Titel ohne viele Superstars geholt."
Die NFL sei anders als beispielsweise die NBA, wo auch einzelne Stars den Erfolg eines Teams beeinflussen können. Im Football gehe es vielmehr um die Teamleistung: "Es geht um die Fitness, aber es geht auch darum, dass die Jungs zusammen spielen. Es geht um die Spielzüge und die Trainer, daher denke ich, dass es sehr schwer ist, in der Preseason schon als Favorit zu gelten und das dann auch durchzuziehen", erklärt der 43-Jährige.
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Gleichzeitig setzen die Rams auf den 38-jährigen MVP-Quarterback Matthew Stafford, der im letzten Jahr mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte was auch Fitzpatrick Sorgen bereitet: "Das ist eine riesige Herausforderung. Kann Matthew, der nun ein Jahr älter ist, weiterhin auf dem Niveau spielen, das er bisher gezeigt hat? Ich glaube schon, aber wird er verletzungsfrei bleiben?", fragt Fitzpatrick, bevor er hinzufügt, dass die Rams "offensichtlich keine Chance haben", sollte er sich verletzen.
Letztendlich reiche es nicht aus, nur auf die Einzelspieler zu schauen: Wenn das Team nicht als Einheit funktioniert, wird der Weg zum Super Bowl schwierig. „Es geht um eine ganze Mannschaft, die aus mehr Spielern besteht. Die Special Teams wurden den Rams letztes Jahr zum Verhängnis - wie können sie diese also verbessern? Es ist ein Mannschaftssport, und es ist sehr schwer, von Anfang bis Ende durchzuhalten."
lgr