19.05.2026
Früher als erwartet
Kaum ist die monatelange Hängepartie beendet, steht Aaron Rodgers bereits wieder mit den Pittsburgh Steelers auf dem Trainingsplatz. Der Quarterback nahm direkt an den ersten OTAs teil - sehr zur Freude seiner Teamkollegen.

Mit Aaron Rodgers kommt einer der bekanntesten Quarterbacks der NFL zurück zu den Steelers - und der Veteran scheint keine Zeit verlieren zu wollen. Nur wenige Tage nach seiner Unterschrift stand der 42-Jährige bereits mit seinen Teamkollegen auf dem Platz.
Über lange Wochen hat sich Rodgers kaum blicken lassen - insbesondere nicht auf dem Gelände der Steelers. Doch nun ist der Quarterback zurück. Bereits um sieben Uhr morgens kam er aus dem Gebäude, um seine erste Einheit zu absolvieren. Für Linebacker Payton Wilson eine kleine Überraschung: "Ich kam gerade erst rein, als er schon raus ging. Es war schön, ihn zu sehen", erklärte Wilson bei ESPN, "ich war trotzdem ein wenig geschockt."
Um 7.45 Uhr kehrte Rodgers anschließend ins Gebäude zurück, bevor die Steelers seine Rückkehr offiziell machten und er mit dem Team zum ersten OTA-Training ging. Das Besondere: Im vergangenen Jahr ließ sich Rodgers deutlich mehr Zeit und unterschrieb seinen Vertrag erst kurz vor den verpflichtenden Minicamps.
Auch Kicker Chris Boswell reagierte mit Freude auf die Rückkehr des Veteranen: "Dass er jetzt schon so früh zurückkommt und bei den Jungs ist, ist nur positiv", sagte er bei ESPN.
Auch seine drei Ersatzmänner Will Howard, Drew Allar und Mason Rudolph nahmen am ersten OTA teil. Nachdem der Spielmacher den ersten Teil der Übungen übernahm, kamen auch sie an die Reihe.
In einem weitern Teil des Trainings warf er mehrere erfolgreiche Pässe - davon einige auf den neuen Wide Receiver der Steelers Michael Pittman. Dieser betonte bereits vor Rodgers Rückkehr, dass er sich wünschen würde, mit dem Quarterback zu arbeiten: "Schon am ersten Tag hat er ein paar großartige Pässe geworfen, und ich dachte mir: Wow, ich spiele wirklich mit Aaron", sagt Pittman nun nach den ersten OTAs. "Das ist toll. Ich meine, ich darf mit einem weiteren Quarterback aus der Hall of Fame spielen, denn ich habe schon mit Philip Rivers gespielt. Ich würde behaupten, dass er es schaffen wird. Das ist also mein zweiter."
Die beiden haben sich im Vorfeld bereits getroffen, um Bälle zu werfen. Pittman verdeutlicht aber, dass Rodgers nichts über seine Entscheidung habe durchblicken lassen. Auch Tackle Troy Fautanu erwähnt, dass alle im Dunkeln gelassen wurden: "Wir haben es alle erst über Instagram rausgefunden", so Fautanu. Es sei gut, einen Veteran und Leader wie Rodgers im Team zu haben, meint der Tackle weiter.
Rodgers unterschrieb vor wenigen Tagen einen weiteren Einjahresvertrag. Dieses Arbeitspapier soll ihm bis zu 25 Millionen US-Dollar einbringen. Damit geht der 42-Jährige in seine bereits 22. Saison in der NFL.
lgr