vor 9 Stunden
Nach Hinspielniederlage
Beim Rückspiel der ifm Ravensburg Razorbacks gegen die Pforzheim Wilddogs setzten sich die Razorbacks am Ende deutlich durch, verpassten aber den direktren Vergleich für sich zu entscheiden. Ein Last-Second-Field-Goal verhinderte den Gewinn des direkten Vergleich durch Punkte.

Die Razorbacks zeigten sofort, dass sie aus den letzten Wochen etwas gutzumachen haben. Mit einem langen Drive arbeiteten sich die Gastgeber bis vor die Endzone der Wilddogs vor, wo der Drive jedoch ins Stocken kam. Mit einem Incomplete Pass beim vierten Versuch musste die Razorbacks-Offense das Feld ohne Punkte verlassen.
Obwohl sich die Wilddogs aus der schweren Feldposition befreien konnten, kam der Drive kurze Zeit später zum Stillstand und die Gäste mussten punten. Die Antwort der Razorbacks folgte sogleich. Quarterback Broghean McGovern fand mit einem tiefen Ball seinen Wide Receiver Aniel Busse, der von einem Gegenspieler abprallte und den Ball dann in die Endzone tragen konnte - 7:0.
Beide Offenses taten sich danach schwer. Doch als die Wilddogs die Razorbacks erneut zu einem Punt zwangen, griffen die Gastgeber in die Trickkiste. Bei einem Fake Punt warf Punter Nils Wulf einen perfekten Pass zu seinem Gunner zum First Down. Danach scheiterte das Team aber bei einem 4th&2 und verspielte die Chance auf weitere Punkte.
Die Wilddogs fanden daraufhin besser in die Spur und ein tiefer Pass von Quarterback Dre Harris auf Receiver Lucas Faschian brachte die Gäste in gute Position. Den Touchdown erzielte im direkten Anschluss Running Back Raymond Fragosa - 7:7.
Die Razorbacks holten kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch einmal alles raus. McGovern fand seinen Receiver Tim Müller trotz Double Coverage tief in der Endzone zum Touchdown - 14:7 zur Halbzeit.
Nachdem die Wilddogs einen schleppenden Start in die zweite Hälfte hatten, sorgten die Razorbacks sofort für gute Stimmung auf der heimischen Tribüne. Ein tiefer Pass wurde von Busse perfekt aus der Luft gepflückt für einen großen Raumgewinn. Daraus resultierte ein Field Goal des Receivers, der auch als Kicker erfolgreich war - 17:7.
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Die Razorbacks kamen nach einigen ungefährlichen Drives in der Redzone in Ballbesitz durch einen geblockten Punt. Mehr als ein Field Goal sprang für die Gastgeber trotz der herausragenden Feldposition aber nicht heraus - 20:7.
Der nächste Fehler der Wilddogs führte zum Ballgewinn der Razorbacks Quarterback Harris lief erneut bei einem starken Scramble zum First Down, verlor aber den Ball beim Tackle. Die Heimmannschaft setzte sich offensiv weiter gut durch und arbeitete sich ein weiteres Mal bis in die Redzone der Gäste vor. McGovern fand beim 3rd Down seinen amerikanischen Receiver Anthony Harris bei einem Fade zum Touchdown. Die Two-Point-Conversion war ebenfalls erfolgreich - 28:7.
Im Hinspiel der beiden Teams gewannen die Wilddogs noch mit 28:10. Um den direkten Vergleich noch zu retten, setzten die Wilddogs noch einmal alles daran, Punkte aufs Board zu bringen. Mit auslaufender Uhr verwandelten die Wilddogs das Field Goal zum 28:10-Endstand.