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    NFL

    vor 1 Tag

    Fokus auf Zusammenarbeit

    Auf Augenhöhe: Cousins lehnt Mentor-Rolle ab

    Mit 37 Jahren ist Quarterback-Veteran Kirk Cousins ein alter Hase in der NFL. Entsprechend überrascht es kaum, dass viele ihn nach der Verpflichtung von Rookie-Quarterback Fernando Mendoza automatisch in der Mentor-Rolle sehen. Cousins selbst sieht das allerdings anders und betont stattdessen die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

    Quarterback Kirk Cousins bei den OTAs der Las Vegas Raiders.
    Schon bei den Minicamps stehen Kirk Cousins und Fernando Mendoza gemeinsam auf dem Feld. Candice Ward

    "Niemand hat mehr zu sagen als der andere"

    Am Dienstag macht Las Vegas Raiders Quarterback Kirk Cousins in einem Interview mit Ryan McFadden bei ESPN deutlich, dass er sich nicht als Mentor sieht und den Titel als "etwas weit hergeholt" bezeichnet.

    "Es ist eher eine Erzählung als die Wahrheit", sagte Cousins nach dem ersten Tag des verpflichtenden Minicamps in Vegas. "Sie sind ziemlich gute Spieler, ziemlich erfahren, und ich lerne auch viel von ihnen und stelle ihnen Fragen", erklärt er weiter. Dabei spricht er von seinen beiden Kollegen Aidan O’Connell und Rookie Fernando Mendoza. Während O’Connell bereits seit 2023 bei den Raiders ist, stieß Mendoza erst in diesem Jahr dazu - nachdem das Franchise ihn als ersten Pick im Draft 2026 wählte.

    "Niemand hat mehr zu sagen als der andere. Ich denke, wir sind alle ein Team, helfen uns gegenseitig, geben Feedback, bieten eine andere Perspektive und einen anderen Blickwinkel", beschreibt Cousins die Situation im Quarterback-Room.

    Cousins unterschrieb bei den Raiders Anfang April - nur drei Wochen bevor sie Mendoza drafteten. Der Veteran verfügt über die besten Kenntnisse der Offensive unter Klint Kubiak, da die beiden bereits eine gemeinsame Zeit in Minnesota hinter sich haben. Gleichzeitig geht O’Connell in seine vierte Saison bei den Raiders und kennt die Organisation entsprechend besser als jeder andere Quarterback im Raum.

    Es scheint genau diese Mischung zu sein, die für Cousins so besonders ist: "Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich mich während der Saison am besten vorbereite, wenn wir abends alle zusammen in diesem Raum sein können und die Dinge gemeinsam durchgehen, anstatt jeder für sich zu arbeiten", betont Cousins. Und weiter: "Ich glaube, wenn wir uns gegenseitig Feedback geben können, kommen dabei die besten Ideen heraus."

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