vor 12 Stunden
Die größten Duelle im Überblick
Mit dem Oktober beginnt auch eine der heißesten Phasen der College-Football-Saison. Week 5 bietet drei Duelle zwischen ranglisten-geführten Teams sowie zahlreiche weitere spannende Partien - angeführt vom Duell zweier bislang ungeschlagener SEC-Teams in Starkville.

Nach vier ereignisreichen Wochen liefert auch Week 5 wieder gleich mehrere Partien mit Brisanz. Neben dem Duell zwischen Alabama und Mississippi State treffen mit Ohio State gegen Iowa sowie Florida gegen Missouri zwei weitere ranglisten-geführte Teams aufeinander, während auch abseits der Top-25 mit Pitt gegen Virginia Tech und Indiana bei Rutgers spannende Partien anstehen.
Alabama (Rang #7 nach dem AP Top 25 Ranking) und Mississippi State (#16) gehen beide mit einer makellosen 4:0-Bilanz ins Wochenende - für die Bulldogs der erste derartige Start in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Zentrum der Bulldogs-Offense steht Quarterback Kamario Taylor, aktuelle Nummer drei der Heisman-Wertung, der bereits auf 14 Touchdown-Pässe kommt und zusätzlich mit den Beinen für Highlights sorgt. Unterstützung erhält er von Running Back Fluff Bothwell (402 Rushing-Yards, drei Touchdowns) sowie Wide Receiver Anthony Evans III (28 Catches, 408 Yards) - mit 7,5 Yards pro Play stellt Mississippi State die bislang stärkste Offense, auf die Alabama in dieser Saison trifft.
Umgekehrt zeigt sich aber auch Alabamas Offense unter Quarterback Keelon Russell komplett verändert: Die Crimson Tide laufen inzwischen knapp 40-mal pro Spiel bei fast fünf Yards pro Carry, während Mississippi States Defense in der gesamten Saison erst einen einzigen Rushing-Touchdown zuließ. Auch bei den erzwungenen Turnovern führt Alabama die Liga an: Gegnerische Teams verloren in den bisherigen vier Spielen bereits zwölfmal den Ball, während Mississippi State insgesamt erst drei Turnover zu verzeichnen hat.
Nachdem Iowa (#14) mit einem Last-Second-Sieg gegen Michigan für Aufsehen sorgte - erstmals seit zwei Jahrzehnten war "College GameDay" wieder zu Gast in Iowa City -, wartet nun mit Ohio State (#5) ein noch stärkerer Gegner. Die Buckeyes erzielen in dieser Saison im Schnitt 45 Punkte bei 7,8 Yards pro Play, angeführt von einem praktisch nicht zu deckenden Jeremiah Smith sowie dem Laufduo Bo und Ja'Kobi Jackson mit über sechs Yards pro Carry im Schnitt.
Iowa wiederum stellt mit nur acht Gegenpunkten pro Spiel die beste Scoring-Defense der Nation und lässt lediglich 4,1 Yards pro Play zu. Dennoch dürfte es für die Hawkeyes auf eine weitere Glanzleistung von Quarterback Hank Brown ankommen, der gegen Michigan bereits 21 von 35 Pässen für 227 Yards und zwei Touchdowns anbrachte.
Mit vier Siegen in Serie bei mindestens 40 erzielten Punkten pro Partie zählt Florida (#8) zu den heißesten Teams der bisherigen Saison - zuletzt gelang sogar ein Sieg gegen das zuvor noch ungeschlagene Ole Miss. Bei Missouri (#25) ruht die Offense vor allem auf Quarterback Austin Simmons, der bereits 66 Prozent seiner Pässe für 947 Yards und elf Touchdowns anbrachte, unterstützt von Cayden Lee und Donovan Olugbode.
Auf der anderen Seite profitiert Florida enorm von seinem explosiven Laufspiel um Jadan Baugh - ein Vorteil, den Missouri durch die anhaltende Verletzung von Star-Running-Back Ahmad Hardy derzeit selbst nicht ausspielen kann. Floridas Passspiel um Quarterback Aaron Philo (10,5 Yards pro Versuch, 72 Prozent Completion-Rate) könnte zudem gegen eine bislang anfällige Missouri-Pass-Defense für weitere große Plays sorgen.
Auch abseits der Top-25-Duelle verspricht das Wochenende Spannung. Bei Pitt gegen Virginia Tech treffen am Freitagabend zwei bislang ungeschlagene Teams aufeinander, die beide auf eine Ranking-Platzierung hoffen dürfen.
Titelverteidiger Indiana (#6) reist nach dem knappen Sieg gegen Northwestern nun zu Rutgers und gilt dort trotz der Underdog-Historie der Scarlet Knights erneut als klarer Favorit - im Mittelpunkt dürfte dabei aber vor allem das Receiver-Duell zweier möglicher First-Round-Picks stehen, wenn Indianas Charlie Becker auf Rutgers' KJ Duff trifft.
BYU (#10) trifft nach einer Bye Week auf ein TCU-Team, das nach einer internen Krisensitzung infolge der Niederlage gegen UCF unter Zugzwang steht.
Und Miami (#4) reist mit einer der explosivsten Offenses des Landes (589 Yards pro Spiel) zu einem Clemson-Team, das seine Spielweise um Freshman-Quarterback Tait Reynolds komplett umgestellt hat.
| Heimteam | Auswärtsteam | Kickoff |
|---|---|---|
| North Carolina | Notre Dame (#3) | 03.10., 18:00 Uhr |
| Mississippi State (#16) | Alabama (#7) | 03.10., 18:00 Uhr |
| Houston (#20) | UCF | 03.10., 18:00 Uhr |
| SMU (#21) | Boston College | 03.10., 18:00 Uhr |
| Georgia (#2) | Vanderbilt | 03.10., 18:45 Uhr |
| Iowa (#14) | Ohio State (#5) | 03.10., 21:30 Uhr |
| Missouri (#25) | Florida (#8) | 03.10., 21:30 Uhr |
| Tennessee (#17) | Auburn | 03.10., 21:30 Uhr |
| South Carolina | Kentucky (#24) | 03.10., 22:15 Uhr |
| Clemson | Miami (#4) | 04.10., 01:30 Uhr |
mgs
| TCU |
| BYU (#10) |
| 04.10., 01:00 Uhr |
| Colorado | Texas Tech (#12) | 04.10., 01:30 Uhr |
| USC (#18) | Washington | 04.10., 01:30 Uhr |
| Boise State (#22) | Utah State | 04.10., 01:30 Uhr |
| LSU (#11) | McNeese | 04.10., 01:45 Uhr |
| Rutgers | Indiana (#6) | 04.10., 02:00 Uhr |