10.07.2026
Person mit "Interessenkonflikt"
Seahawks-Head-Coach Mike Macdonald hat verraten, dass ihn vor dem Super Bowl eine prominente Persönlichkeit entscheidend beraten habe. Den Namen nannte er nicht. Nun richten sich die Spekulationen auf Tom Brady.

Wer stand Mike Macdonald vor dem Super Bowl mit Rat zur Seite? Diese Frage beschäftigt derzeit viele NFL-Fans.
In der "Dan Patrick Show" verriet der Seahawks-Head-Coach, dass er vor dem Endspiel mit mehreren erfahrenen Football-Größen gesprochen habe. Neben Ex-Ravens-Coach John Harbaugh habe ihn aber vor allem eine weitere Person unterstützt - eine, die laut Macdonald einen "Interessenkonflikt" gehabt habe.
Den Namen wollte der 39-Jährige allerdings nicht preisgeben.
Moderator Dan Patrick brachte zunächst Bill Belichick ins Spiel. Macdonald machte jedoch sofort klar, dass es sich nicht um den langjährigen Erfolgstrainer gehandelt habe.
Seitdem wird vor allem über Tom Brady spekuliert. Bei ihm könnte der angesprochene "Interessenkonflikt" durchaus passen. Der siebenmalige Super-Bowl-Sieger besitzt enge Verbindungen zu den Patriots, ist inzwischen Minderheitseigentümer der Las Vegas Raiders und soll sich bereits vor dem Super Bowl intensiv für den damaligen Seahawks-Offensive-Coordinator Klint Kubiak interessiert haben.
Nach Seattles Titelgewinn, der dessen Marktwert wohl nochmal deutlich nach oben geschraubt haben dürfte, holten die Raiders Kubiak schließlich tatsächlich als neuen Head Coach nach Nevada.
Den aktuellen Spekulationen ging auch eine andere Aussage der Quarterback-Legende hervor: Brady wurde wenige Tage vor dem Super Bowl gefragt, wem im Endspiel seine Sympathien gelten. Eine klare Antwort vermied der langjährige Patriots-Star und betonte stattdessen seine Neutralität.
Eine Reaktion, die viele Fans in New England überraschte - angesichts seiner Rolle als NFL-Experte und -Kommentator jedoch durchaus nachvollziehbar war.
Sollte Brady Macdonald hinter den Kulissen allerdings tatsächlich aktiv beraten haben, bekäme diese Neutralität eine ganz neue Dimension. Schließlich hätte ausgerechnet die größte Patriots-Legende dabei geholfen, dass Seattle sein ehemaliges Franchise im Super Bowl schlägt.
Ob Brady tatsächlich der geheimnisvolle Gesprächspartner war, bleibt allerdings offen. Macdonald verriet lediglich, dass die betreffende Person ihm wertvolle Ratschläge gegeben habe - den Rest überlässt er derzeit der Fantasie der NFL-Welt.
mhh