vor 1 Tag
Weniger Verletzungsrisiko
Es ist eine nicht enden wollende Debatte in der NFL: Sollen die Saisonspiele auf Naturrasen oder auf Kunstrasen ausgetragen werden. Josh Allen von den Buffalo Bills hat dazu eine klare Meinung und plädierte gegenüber den Medien für die Nutzung von natürlichem Rasen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Seit Jahren plädieren Spieler und Trainer für Naturrasen in der NFL. Während einige Teams diesem Wunsch nachkamen, tragen fast die Hälfte aller NFL-Teams ihre Heimspiele immer noch auf Kunstrasen aus. Buffalo Bills Quarterback Josh Allen fand dazu gegenüber den Medien klare Worte:
Im Gegensatz zu Naturrasen ist das Verletzungsrisiko auf Kunstrasen höher, wie verschiedene Studien zeigten. Zudem begünstige der Rasen mehr schwere Verletzungen. Durch die Beschaffenheit des Untergrunds kommt es viel häufiger zu der Situation, dass Spieler im Rasen hängen bleiben und sich durch die Rotation in Fuß- und Kniegelenken schwere Verletzungen zuziehen können. Zudem kann das künstliche Material bei reibendem Hautkontakt zu Verbrennungen führen, was für einen Sport, bei dem bei jedem Spielzug Spieler auf den Boden fallen oder rutschen sehr, eher ungünstig ist.
Nicht nur die Spielerorganisation NFLPA, sondern auch Trainer und Fans fordern vermehrt Naturrasen, um die Gesundheit der Athleten zu schützen. Dennoch bleiben Reaktionen aus. In vielen Stadien wird auch in der kommenden Saison auf Kunstrasen gespielt werden.
nhu