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    NFL

    27.04.2026

    Nacht Draft-Überraschung

    "Nur der Anfang": Klein mit selbstbewusster Ansage

    Am vergangenen Wochenende hat der Deutsche Marlin Klein einen wichtigen Schritt in seiner Karriere gemacht: Der Tight End wurde in der zweiten Runde des NFL-Drafts an 59. Stelle von den Houston Texans ausgewählt. Schon kurz nach den News, machte der Kölner klar, dass er hoch hinaus möchte.

    Marlin Klein beim Warm Up 2023.
    Zuletzt als Teamkapitän in Michigan unterwegs, jetzt greift Marlin Klein in der NFL an. David Reginek-USA TODAY Sports

    Von Köln in die NFL. Marlin Klein hat am Wochenende das geschafft, wovon viele träumen. Schon in der zweiten Runde wurde er spektakulär von den Houston Texans gedraftet. Doch Klein ist noch lange nicht am Ziel.

    "Das hier ist nur der Anfang"

    "Das hier ist nur der Anfang", betonte der 23-Jährige nach seinem Draft, "ich bin dankbar für jede Unterstützung auf diesem Weg und jetzt beginnt die eigentliche Arbeit."

    Bereits an der University of Michigan hat er viel Vorarbeit geleistet, ohne die ein so früher Draft Pick nicht möglich gewesen wäre. Dort etablierte er sich zu einem der Top-Spieler und wurde von seinen Mitspielern zum Teamkapitän gewählt.

    Mit dem Pick der Texans wird Klein erst zum dritten Deutschen, der so früh vom Board ging. Einzig Björn Werner (Pick 24) und Sebastian Vollmer (Pick 58) wurden in der Vergangenheit vor Klein gewählt.

    Trotz dieses Erfolgs bleibt der Tight End bodenständig: "Ohne meine Familie und Freunde, meine Coaches und alle, die mich begleitet haben, wäre ich heute nicht hier. Es gab Momente, die nicht immer einfach waren. Aber genau diese Momente haben mich geformt. Ich nehme nichts davon als selbstverständlich und werde jeden Tag so arbeiten, als müsste ich mir alles neu verdienen.“

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    Große Ambitionen

    Mit den Texans hat ein Team den Deutschen gewählt, das zuvor in den letzten drei Saisons in die Playoffs eingezogen ist. Mit C.J. Stroud haben sie einen der besten Quarterbacks der Liga. Auf seiner Position hat Klein jedoch auch viel Konkurrenz: Dalton Schultz, Brevin Jordan und Cade Stover werden ebenfalls um einen Platz als Starter kämpfen.

    Für Klein ist jedoch klar, dass er sich nicht als Underdog sieht: "Ich habe immer daran geglaubt, dass ich auf diesem Level mithalten kann. Mit den Texans hat ein Team an mich geglaubt - und ich werde alles dafür tun, dieses Vertrauen zurückzuzahlen", betont der 23-Jährige. Gleichzeitig verdeutlicht er seine Ambitionen mit dem Team: "Ich komme nicht hierher, um nur ein Teil des Kaders zu sein. Ich will impacten, ich will Spiele mitentscheiden, den größtmöglichen Erfolg haben und ich will mir einen Namen in der NFL erarbeiten."

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