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    NFL

    vor 1 Tag

    Browns-Streich, Rookie des Jahres?

    Prank-Call und falsche Nummer: Love verrät kuriose Draft-Story

    Rookie-Running-Back Jeremiyah Love geht mit viel Selbstvertrauen in seine erste NFL-Spielzeit. Im St. Brown Podcast sprach der dritte Pick des NFL Drafts 2026 offen über große Ziele, kuriose Draft-Momente - und warum er schon früh ein Gefühl für Arizona hatte.

    Cardinals-Rookie Jeremiyah Love sprach im St. Brown Podcast offen über seine großen Ziele, einen kuriosen Browns-Prank-Call und den schweren Spielplan in Arizona.
    Cardinals-Rookie Jeremiyah Love hat sich für sein erstes NFL-Jahr große Ziele gesetzt. Patrick Breen/The Republic / USA TODAY NETWORK via

    Jeremiyah Love ist einer der spannendsten NFL-Rookies überhaupt. Die Arizona Cardinals drafteten den Running Back bei der jüngsten Edition der Talente-Auswahl an dritter Stelle - ungewöhnlich früh für einen Spieler auf einer Position, die in der Liga über die letzten Jahre massiv an Wert verloren hat.

    Viele Experten sahen Love zwar als klar besten Running Back der Draft-Klasse, verstanden den Pick der Cardinals nach ihrer enttäuschenden Vorsaison dennoch nicht sofort. Gerade deshalb dürfte der ehemalige College-Star nun besonders genau beobachtet werden.

    Und der Rookie selbst? Der denkt direkt groß.

    Offensive Rookie of the Year?

    "Hell yeah", antwortete Love direkt auf die Frage von Equanimeous St. Brown [Bruder von Amon-Ra, Anm. d. Red.], ob er Offensive Rookie of the Year werden wolle.

    "Das ist der Plan", ergänzte der dritte Pick des NFL Drafts anschließend. Gleichzeitig machte der frühere Notre-Dame-Star aber auch deutlich, dass für ihn zunächst etwas anderes im Vordergrund steht.

    "Ich muss das Vertrauen des Teams gewinnen und dafür sorgen, dass die Jungs mir vertrauen. Dann kann ich einfach mein Spiel spielen."

    >> NFL-Kolumne von Adrian Franke: Wer wird Rookie des Jahres?

    Kuriose Draft-Nacht

    Im Podcast sprach Love außerdem offen über seinen Draft-Prozess.

    Die Cardinals seien zwar das erste Team gewesen, das sich überhaupt bei ihm meldete - danach herrschte jedoch lange Funkstille. Deshalb rechnete der Running Back zwischenzeitlich eher mit einem Pick durch die Tennessee Titans oder die New York Giants.

    Erst rund eine Woche vor dem Draft meldete sich Arizona plötzlich erneut. "Da wusste ich dann eigentlich schon, dass ich zu den Cardinals gehe", erklärte der 20-Jährige.

    Am Draft-Abend selbst wurde es dann kurios: Laut Love hatten die Cardinals zunächst die falsche Telefonnummer hinterlegt und erreichten ihn deshalb erst verspätet. Und zuvor hatte es sogar noch einen Prank Call gegeben: Unbekannte riefen seine Mutter an und gaben sich als Vertreter der Cleveland Browns aus.

    "Sie meinten: ,Bist du bereit? Wir traden jetzt hoch für dich‘", erzählte Love lachend. "Ich habe gesagt: ,Ich bin für alles bereit.‘ Aber ich wusste eigentlich direkt, dass es ein Prank war - weil sie meine Mutter angerufen haben und nicht mich."

    Keine Angst vor schwerem Cardinals-Schedule

    Die Voraussetzungen in Arizona könnten für Love kaum anspruchsvoller sein. Die Cardinals gehen nach einer enttäuschenden Saison erneut mit vielen Fragezeichen in die Spielzeit - und zusätzlich mit einem der härtesten Schedules der gesamten NFL. Besonders ihre eigene Division (NFC West) mit Seahawks, Rams und 49ers gilt weiter als extrem unangenehm.

    >>Diese NFL-Teams haben 2026 die härtesten Spielpläne

    Love sieht darin jedoch eher Motivation. "Genau das macht Spaß", sagte der Rookie über die starken Gegner. Sein neuer Head Coach Mike LaFleur hofft nun, dass der Running Back schnell zu einem neuen Gesicht der Offense wird - und seinen hohen Draftstatus rechtfertigen kann.

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    mhh