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    NFL

    vor 1 Tag

    Quarterback als Mentor

    Blick in die Zukunft: Stafford äußert sich erstmals zu Simpson

    Mit Ty Simpson drafteten die Los Angeles Rams im April einen möglichen Quarterback der Zukunft. Nun äußert sich Matthew Stafford erstmals zum überraschenden Pick - und macht deutlich, wie er die Situation sieht.

    Quarterback Matthew Stafford schaut auf das feld während eines Spiels der Los Angeles Rams gegen die Arizona Cardinals.
    Matthew Stafford wird auch in der nächsten Saison als Starting Quarterback für die Rams auflaufen. Gary A. Vasquez-Imagn Images

    Stafford reagiert auf den Draft

    Knapp einen Monat nach dem NFL Draft hat sich Matthew Stafford erstmals öffentlich zum Pick von Ty Simpson geäußert. Die Los Angeles Rams wählten den Quarterback als potenziellen Nachfolger ihres Star-Spielmachers - eine Entscheidung, die bei vielen Fans und Experten für Diskussionen sorgte.

    In der Pat McAfee Show sprach Stafford nun über die Situation und seine Beziehung zu Simpson. Wie der 37-Jährige erzählt, habe sich Head Coach Sean McVay bereits vor dem Draft bei ihm gemeldet, um ihn über die geplante Auswahl zu informieren.

    >> Rams erklären Simpson-Pick "Für die Zeit nach Stafford"

    Viele fragten sich, wie Stafford auf den Pick reagieren würde. Der amtierende MVP machte jedoch schnell klar, dass es keinerlei Probleme zwischen ihm und Simpson gebe:

    "Ich war ein großer Fan von Ty, als er noch bei Alabama spielte", sagte Stafford. "Ich habe ihm eine SMS geschickt, nachdem er gedraftet worden war und geschrieben: 'Ich habe es wirklich genossen, dir beim Spielen zuzusehen, du hast nur das falsche Trikot getragen. Du warst kein Dawg'. Er ist ein talentierter Junge", so der Quarterback. Mit dieser Aussage spielte Stafford auf die Rivalität zwischen Alabama und Georgia an.

    Stafford übernimmt Mentorrolle

    Mit Simpson im Kader hätte die Situation bei den Rams deutlich angespannter werden können. Stattdessen scheint Stafford die Rolle des Mentors bewusst anzunehmen.

    "Ich werde alles tun, was ich kann, um diese Mannschaft spielbereit zu machen und zum Sieg zu führen, aber gleichzeitig auch etwas von dem Wissen weitergeben, das ich im Laufe meiner Karriere gesammelt habe", sagte Stafford. "Ich wäre nicht in der Position, in der ich mich gerade befinde und würde nach einer wirklich guten Football-Saison mit euch sprechen, wenn mir nicht Menschen auf meinem Weg geholfen hätten. Deshalb tue ich das gerne. Er hat alles wie ein Schwamm aufgesogen."

    Auch Staffords neuer Vertrag dürfte für zusätzliche Ruhe sorgen. Erst vergangene Woche verlängerte der Quarterback seinen Vertrag bei den Rams bis 2028. Trotzdem wird die Franchise schon im März 2027 eine wichtige Entscheidung treffen müssen, wie die Zukunft auf der Quarterback-Position langfristig aussehen soll.

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