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    NFL

    vor 1 Tag

    Ty Simpson an 13. Stelle

    "Manchmal bin ich ein bisschen mürrisch": McVay reagiert auf Wirbel um Rams-Pick

    Der Pick von Ty Simpson bei den Los Angeles Rams sorgte für große Überraschung - und noch größere Spekulationen. Vor allem Head Coach Sean McVay wirkte während des Drafts ungewohnt zurückhaltend. Nun hat er klar Stellung bezogen.

    Sean McVay hat sich erstmals zum überraschenden Draft-Pick von Quarterback Ty Simpson geäußert und räumt mit Spekulationen um mögliche Unstimmigkeiten innerhalb der L.A. Rams auf.
    Sean McVay hat sich erstmals zum überraschenden Draft-Pick von Quarterback Ty Simpson geäußert. Getty Images

    Einen Tag nach dem überraschenden First-Round-Pick von Simpson machte Sean McVay nun deutlich, dass es keinerlei Unstimmigkeiten innerhalb des Franchise gibt.

    >> Ohne Meeting zum First-Round-Pick: Rams sorgen für Draft-Rätsel

    "Was denkt ihr - sehe ich gerade wütend aus?", eröffnete McVay seine Pressekonferenz mit einem Grinsen und stellte direkt klar, dass die Entscheidung für den Quarterback von Alabama gemeinsam getroffen wurde.

    "Wir sind komplett im Einklang. Alles, was wir machen, beruht auf kollektiven und gemeinsam getroffenen Entscheidungen", erklärte der Rams-Coach mit Blick auf General Manager Les Snead.

    Körpersprache sorgt für Wirbel

    Auslöser der Diskussion war der Auftritt des Head Coaches während des Drafts. Seine eher zurückhaltende Reaktion wurde von vielen als Zeichen interpretiert, dass er mit der Wahl von Simpson nicht vollends einverstanden gewesen sei.

    McVay widersprach dieser Darstellung deutlich. Seine Körpersprache habe nichts mit dem Pick zu tun gehabt.

    "Ich wollte nie so rüberkommen. Manchmal bin ich einfach ein bisschen mürrisch - das gehört zum Leben", erklärte er. Gleichzeitig betonte er, dass seine Gedanken auch bei Quarterback Matthew Stafford gewesen seien.

    Respekt für Stafford im Fokus

    Die Situation rund um Simpson gestaltete sich generell als sensibles Thema, da Stafford als amtierender MVP der NFL weiterhin die klare Nummer eins ist. "Es ist Matthews Team", stellte McVay unmissverständlich klar. "Ich wollte nicht, dass das falsch verstanden wird."

    Gleichzeitig zeigte er sich begeistert vom neuen Quarterback - und sieht ihn durchaus als langfristige Lösung. Simpson soll aber zunächst hinter Stafford lernen und sich entwickeln.

    Die Rams hatten Simpson überraschend an Position 13 gedraftet - obwohl der junge Spielmacher im College lediglich 15 Spiele als Starter absolviert hatte. Statt eines erwarteten Top-Prospects wie beispielsweise Makai Lemon entschieden sich die Verantwortlichen bewusst für die Quarterback-Zukunft.

    >> Draft-Analyse: Alle Grades der 1. Runde im Überblick

    Simpson freut sich auf seine Rolle

    Der Rookie selbst zeigte sich bei seiner Vorstellung begeistert - vor allem von der Chance, von Stafford zu lernen. "Er spielt mit absoluter Überzeugung", sagte Simpson über den Routinier. "Das ist die Mentalität, die man als Quarterback haben muss."

    Auch über McVay fand er deutliche Worte: "Er hat diese Energie. Er lebt Football." Für die Rams ist der Pick ein klares Signal: Die Zukunft auf Quarterback wird frühzeitig vorbereitet.

    Für Simpson beginnt dagegen die nächste Phase - zunächst in der Position des Lehrlings und des Backups. Mit der Perspektive, eines Tages zu übernehmen.

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    mhh