25.03.2026
Burrow-Backup sauer
Joe Flacco übernimmt bei den Bengals erneut die Backup-Rolle hinter Joe Burrow - mit seiner Situation ist der 41-Jährige dennoch nicht vollständig zufrieden. Der Super-Bowl-Sieger macht deutlich, dass er sich weiterhin als Starter sieht.

Flacco bleibt bei den Cincinnati Bengals - doch mit seiner Rolle als Backup hinter Joe Burrow hadert der erfahrene Quarterback durchaus. Der 41-Jährige machte laut ESPN nun deutlich, dass er sich weiterhin zutraut, ein Team als Starter anzuführen - und fand klare Worte für Franchises, die ihm diese Chance nicht geben wollten.
"Ich denke, Teams sind dumm, mich nicht als ihren Starting-Quarterback zu sehen", erklärte Flacco selbstbewusst. Gleichzeitig betonte er jedoch auch, dass er sich freue, weiterhin Teil der Bengals zu sein.
Der Routinier war in der vergangenen Saison via Trade nach Cincinnati gekommen, nachdem Burrow mit einer Turf-Toe-Verletzung außer Gefecht gesetzt war. In seinen sechs Starts überzeugte der ehemalige Super-Bowl-MVP mit soliden Leistungen und kam auf 61,7 Prozent angekommenen Pässen sowie 13 Touchdowns bei überschaubaren 4 Interceptions.
Nach Burrows Rückkehr übernahm Flacco dann wieder die Rolle als Backup. Eine Situation, die sich nun auch für die kommende Saison fortsetzt.
Sein neuer Vertrag läuft über ein Jahr und bringt ihm laut Berichten rund 6 Millionen US-Dollar, die durch Boni auf bis zu 9 Millionen US-Dollar ansteigen können.
Trotz seines Alters sieht sich Flacco selbst jedoch weiterhin als Quarterback, der ein Team erfolgreich führen kann. In der Offseason hoffte er deshalb auf eine neue Chance als Starter, doch die entsprechenden Optionen ergaben sich nicht.
"Ich wünschte, ich wäre irgendwo der Starter", erklärte Flacco offen. Gleichzeitig betonte er, dass ihn diese Situation zusätzlich motiviere.
Der Quarterback sprach von "unfinished business" - also dem Gefühl, seine Karriere noch nicht abgeschlossen zu haben.
In der Offseason waren mehrere etablierte Quarterbacks verfügbar, darunter unter anderem Kyler Murray oder Tua Tagovailoa, die ebenfalls neue Teams fanden.
Für Flacco blieb letztlich der Weg zurück nach Cincinnati, wo er gemeinsam mit Journeyman Josh Johnson weiterhin eine wichtige Rolle in der Quarterback-Gruppe einnehmen soll.
Auch wenn Flacco sich eine größere Rolle gewünscht hätte, sieht er seine Aufgabe klar darin, das Team bestmöglich zu unterstützen. Seine Erfahrung könnte insbesondere in entscheidenden Saisonphasen ein wichtiger Faktor werden.
"Ich sehe das nicht als Ende", sagte er. "Ich glaube, dass ich einem Team helfen kann zu gewinnen."
Damit bleibt der erfahrene Spielmacher eine verlässliche Option hinter Burrow. Auch wenn sein persönlicher Anspruch weiterhin über die Rolle des Backup-Quarterbacks hinausgeht - das hat er unmissverständlich klar gemacht.
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mhh