19.10.2025
Tennessee überzeugt nur in Hälfte eins
Die Tennessee Titans zeigten im ersten Spiel nach der Entlassung von Brian Callahan einen guten Start gegen die New England Patriots. Mitte der zweiten Hälfte übernahm die Truppe von Ex-Titans-Trainer Mike Vrabel aber das Kommando und sicherte sich einen ungefährdeten Sieg.

Die Marschroute nach dem Trainerwechsel bei den Tennessee Titans war klar: Interimstrainer Mike McCoy wollte die Offense für Quarterback Cam Ward vereinfachen. Das gelang zu Beginn bereits auch gut, die ersten beiden Pässe auf Gunnar Helm und Elic Ayomanor sorgten für 31 Yards Raumgewinn. Kicker Joey Slye sorgte per 49-Yard-Field-Goal für die 3:0-Führung.
Während Kicker Andres Borregales für die Patriots aus 36 Yards Entfernung ausglich, ließen die Titans den ersten Touchdown des Tages folgen: Ward warf einen tiefen Pass auf Chimere Dike, der schließlich einen 38-Yard-TD erzielte. Nach je einem Punt von beiden Teams konnten die Gäste erneut den Ausgleich herstellen. Angetrieben von Running Back Rhamondre Stevenson, der bis zur Halbzeit auf zehn Carries für 79 Yards kam, war es Quarterback Drake Maye, der Austin Hooper in der Endzone fand.
Obwohl Ward wieder zwei schöne Completions hatte - zur Pause stand er bei 11/16 für 148 Yards und einem Touchdown -, stand am Ende erneut nur ein Field Goal von Slye, diesmal aus 50 Yards. Die Patriots gaben hingegen weiter Vollgas: Maye, der nur eine Incompletion in den ersten 30 Spielminuten hatte, fand Kayshon Boutte mit einen 39-Yard-Touchdown-Pass.
In den verbleibenden 49 Sekunden bekamen die Titans nicht mehr viel zu Stande, sodass es mit 13:17 für die Hausherren in die Kabine ging. Im ersten Drive des dritten Viertels gab es dann eine kurze Schrecksekunde, als Maye nach einem Scramble an der Seitenlinie behandelt werden musste. Nach drei Plays kam der Quarterback aber wieder zurück auf das Feld, wenig später krönte Stevenson seine Leistung mit seinem ersten Touchdown-Lauf des Tages.
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Dann wurde es bitter für Ward: Bei einem Wurfversuch rutschte ihm der Ball aus der Hand, K'Lavon Chaisson sagte Danke und trug das Spielgerät aus zehn Yards in die gegnerische Endzone. Mit 31:13 sahen die Gäste Mitte des dritten Abschnitts bereits wie der sichere Sieger aus.
Während die Titans-Defense, die große Teile der zweiten Hälfte auf Defensive Tackle Jeffery Simmons und Cornerback L'Jarius Sneed verzichten musste, fortan die Patriots-Offense im Griff hatte, lief offensiv nicht mehr viel bei Tennessee. Nach einem Punt und einem Turnover on Downs unterlief Ward ein weiterer schmerzhafter Fehler, sein Pass auf Chigoziem Okonkwo wurde von Marcus Jones abgefangen.
Mit nur noch rund dreieinhalb Minuten auf der Uhr spielten die Patriots die Zeit herunter, Backup-Quarterback Joshua Dobbs kniete letztlich zum Sieg ab. Das lag nicht zuletzt an Maye, der 21 seiner 23 Pässe für 222 Yards und zwei Touchdowns anbrachte. Sein Gegenüber Cam Ward kam dagegen auf 25/34 für 255 Yards sowie jeweils einen TD und Interception.