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    NFL

    21.02.2026

    Saison-Rückblick

    Wie Ben Johnson Chicago in nur einem Jahr transformierte

    Die Saison der Chicago Bears startete mit viel Hype, aber mindestens genauso vielen Fragezeichen. Nachdem man die vorherige Spielzeit mit 5-12 beendet hatte, stand ein Neuanfang in Chicago an. Die Mission war klar: Die Bears sollten nicht nur stabilisiert werden, sondern auch Caleb Williams zu dem Top-Quarterback entwickeln, den viele in ihm als First Overall Pick des NFL Drafts 2024 gesehen hatten. Umsetzen sollte das niemand Geringeres als das offensive Mastermind der NFL: Ben Johnson.

    Head Coach der Chicago Bears Ben Johnson auf einer Pressekonferenz.
    Ben Johnsons Einfluss: Wie die Chicago Bears den schnellen Turnaround schafften picture alliance / ASSOCIATED PRESS

    Die Erwartungen

    Nach der Verpflichtung von Neu-Head-Coach Ben Johnson, der zuvor jahrelang als Offensive Coordinator der Detroit Lions eine der produktivsten Offensiven der gesamten Liga verantwortet hatte, war der Hype groß. Er sollte die Offense sofort verbessern und Caleb Williams nach einem durchwachsenen Rookie-Jahr an die Hand nehmen, um ihn zu einem Top-Quarterback der Liga zu machen.

    Auch wenn es logisch erschien, einen offensiv orientierten Head Coach mit einem der talentiertesten Quarterbacks der letzten Jahre zu paaren, gab es ein großes Fragezeichen: Passt Caleb Williams überhaupt in das taktische System von Ben Johnson? Die Offense, die Johnson mit Jared Goff bei den Lions spielte, war deutlich anders strukturiert als das, was Williams in seinem Rookie-Jahr zeigte.

    Gepaart mit gezielten Verbesserungen in der Offensive Line war der Optimismus groß, doch die Unsicherheiten blieben.

    Die Saison

    Direkt zu Beginn der Saison wurden die Fragezeichen zur Realität. Man verlor nicht nur das Auftaktspiel knapp gegen Divisionsrivale Minnesota, sondern ging auch im zweiten Spiel deutlich gegen Johnsons ehemaliges Team aus Detroit unter. Plötzlich stand man bei 0-2.

    Mit zwei Siegen in Folge rettete sich Chicago in eine sehr frühe Bye Week in Woche 5. Genau diese Pause wurde zum Wendepunkt der Saison.

    Deutlich verbessert auf allen Ebenen kam das Team aus der spielfreien Woche zurück. Die Bears entwickelten sich zu einem der dominantesten Laufteams der Liga und forcierten defensiv zahlreiche Turnover. Caleb Williams’ Team startete einen beeindruckenden 7-1-Lauf, ging mit 9-3 in den Dezember und sicherte sich am Ende mit einem Record von 11-6 den Titel in der NFC North. Das bedeutete nicht nur einen Playoff-Platz, sondern sogar den zweiten Seed im gesamten NFC-Playoff-Picture.

    In der Postseason gewann Chicago erneut gegen Divisionsrivale Green Bay, ehe man sich in der Overtime den Los Angeles Rams geschlagen geben musste und die Saison abrupt endete.

    Das Negative

    Gemessen an den Erwartungen gab es wenig Negatives, da die positiven Aspekte klar überwogen. Zwei negative Storylines zogen sich jedoch durch die Saison.

    Zum einen spielten die Bears häufig nur phasenweise überzeugenden Football. Oft war es eine starke Leistung im vierten Quarter, die Spiele noch zum Positiven drehte. Das spricht zwar für Qualität und mentale Stärke, zeigt aber auch, dass Chicago seine Gegner selten über vier Viertel dominierte.

    Bears-Quarterback Caleb Williams jubelt in seinem Trikot mit der Nummer 18.
    Caleb Williams hat in seinem zweiten NFL-Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Bill Streicher-Imagn Images

    Zum anderen blieb Caleb Williams trotz einer insgesamt guten Saison statistisch in einem entscheidenden Bereich hinter den Erwartungen zurück. Er zeigte immer wieder spektakuläre Wow-Plays und sein enormes Talent, beendete die Saison jedoch in einer wichtigen Quarterback-Kategorie auf dem letzten Platz unter allen Startern mit mindestens 50 Prozent der Spiele: der Completion Percentage.

    Williams brachte inklusive Postseason nur 57 Prozent seiner Pässe an - mehr als zehn Prozent weniger als die Spitzengruppe der NFL in dieser Kategorie. Die Tatsache, dass er nahezu unmögliche Würfe regelmäßig anbrachte, einfache Pässe jedoch teilweise deutlich verfehlte, sorgte nicht nur für Frustration bei Bears-Fans, sondern hemmte auch spürbar die Produktivität der Passing Offense.

    Das Positive

    Ben Johnson hat Chicago sofort eine klare Identität verliehen. Den physischen, dominanten Football, für den er neben seinem kreativen Playdesign bekannt ist, etablierte er vor allem nach der Bye Week konsequent. Die Bears entwickelten sich möglicherweise zum besten Laufteam der Liga.

    Hinzu kommt der Divisionssieg. Die Chicago Bears sind erstmals seit 2018 wieder Meister der NFC North geworden. Bemerkenswert ist dabei neben dem Titel selbst auch der Weg dorthin. Chicago beendete jede der vorherigen drei Spielzeiten auf dem letzten Platz der Division und startete auch diese Saison alles andere als ideal. Trotzdem standen die Bears am Ende ganz oben - ein klassisches Worst-to-First-Szenario.

    Note 1-

    Mit einem beeindruckenden ersten Jahr haben die Bears die Saison 2025 nicht nur sehr erfolgreich beendet, sondern auch den Grundstein gelegt, auf diesem Erfolg aufzubauen. Auch wenn es am Ende nicht zum Super-Bowl-Titel gereicht hat, hat Chicago gezeigt, welches Potenzial im Team steckt.

    Die Bears haben sich als ernstzunehmende Kraft in der NFC North etabliert - einer Division, die in den kommenden Jahren weiterhin zu den umkämpftesten der gesamten NFL zählen dürfte.

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