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    NFL

    vor 1 Tag

    Seahawks, Cowboys und Co.

    Chiefs mit Blockbuster-Trade: Diese Trades könnten die erste Runde prägen

    Der NFL Draft 2026 steht kurz bevor und wie jedes Jahr richtet sich der Blick nicht nur auf die Picks, sondern vor allem auf mögliche Trades. Besonders die erste Runde gilt als Bühne für aggressive Moves, strategische Downtrades und gezielte All-In-Entscheidungen.

    Die erste Runde des NFL Drafts verspricht Bewegung. Mehrere Teams könnten aggressiv nach oben traden - andere setzen bewusst auf zusätzliche Picks.
    Trades gehören längst zur DNA des Drafts - und könnten auch 2026 wieder den Verlauf entscheidend prägen. IMAGO/Icon Sportswire

    Hinter vielen Draft-Trades steckt längst mehr als Bauchgefühl: Teams bewerten Picks mithilfe von Modellen wie dem Rich Hill Trade Value Chart. Auch die folgenden Szenarien basieren auf dieser Logik und orientieren sich ausschließlich am Value des aktuellen Drafts, da Future Picks schwer vergleichbar sind. Dabei gilt: Uptrades kosten in der Realität meist einen Aufpreis - die hier gezeigten Deals setzen bewusst auf möglichst ausgeglichene, realistische Konstruktionen.

    >> So funktionieren NFL-Trades am Draft Day

    Raiders gehen All-In für Mendoza-Waffe

    Raiders erhalten: Pick 28
    Texans erhalten: Picks 36, 102, 175

    Value der Picks nach dem Trade: 209 (Raiders) vs. 208 (Texans)

    Die Las Vegas Raiders könnten aggressiv zurück in die erste Runde traden - mit einem klaren Ziel: Wide Receiver Omar Cooper Jr. von den Indiana Hoosiers. Die Verbindung zum First-Overall-Pick Fernando Mendoza, ebenfalls vom National Champion, liegt auf der Hand.

    Der Move ergibt doppelt Sinn: Die Raiders adressieren ihr größtes Need, helfen Mendoza sich bestmöglich einzufinden und ziehen gleichzeitig vor Teams wie die Chiefs, Dolphins und Patriots, die ebenfalls alle auf Receiver gehen könnten.

    Fernando Mendoza und Omar Cooper Jr. bildeten am College eines der produktivsten Offensiv-Duos des Landes.
    Wiedervereint auf NFL-Niveau? Fernando Mendoza (#15) und Omar Cooper Jr. (#3) könnten nach ihrer gemeinsamen College-Zeit bei den Indiana Hoosiers auch im Draft 2026 als Duo zusammenfinden. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Chargers sichern sich den besten Guard

    Chargers erhalten: Pick 14, 115
    Ravens erhalten: Pick 22, 55

    Value der Picks nach dem Trade: 352 (Chargers) vs. 354 (Ravens)

    Die Chargers könnten gezielt nach oben gehen, um Olaivavega Ioane als besten Guard des Drafts zu sichern. Für ein Team im Win-now-Modus und einer wackeligen O-Line wäre das ein perfekter Pick.

    Baltimore hingegen tradet bewusst zurück. Nach dem Abgang von Isaiah Likely könnte Kenyon Sadiq, der beste Tight End im Draft, später im Board weiterhin verfügbar sein und die Lücke im Tight End Room schließen.

    Jets holen sich die Fifth-Year-Option

    Jets erhalten: Pick 32
    Seahawks erhalten: Picks 33, 179

    Value der Picks nach dem Trade: 184 (Jets) vs. 188 (Seahawks)

    Ein kleiner, aber strategisch enorm wichtiger Move: Die Jets springen in die erste Runde, um Quarterback Ty Simpson zu draften und sichern sich damit die Fifth-Year-Option, welche nur bei First Round Picks greift.

    Seattle hingegen sammelt dringend benötigte Picks. Der amtierende Super-Bowl-Champion verfügt nämlich aktuell lediglich über vier Picks im gesamten Draft.

    Chiefs zünden den Blockbuster-Trade

    Chiefs erhalten: Pick 3, 78
    Cardinals erhalten: Picks 9, 29, 169

    Value der Picks nach dem Trade: 592 (Chiefs) vs. 598 (Cardinals)

    Der spektakulärste Move: Kansas City tradet aggressiv in die Top 3, um Edge Rusher David Bailey zu holen - laut Consensus Big Board der beste Edge Rusher im Draft und ein perfekter Fit für ihre Defense.

    David Bailey zählt als Top-3-Prospect zum besten Edge Rusher im NFL Draft 2026.
    Top-Prospect der Defense: David Bailey gilt laut Consensus Big Board als Nummer drei des Drafts und als bester Edge Rusher seines Jahrgangs. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Arizona hingegen setzt auf Masse statt Spitze. Trotz Trade-Down bleibt die Chance erhalten, mit Francis Mauigoa einen Franchise-Tackle zu draften.

    Rams finden ihren nächsten System-Receiver

    Rams erhalten: Pick 11, 130
    Dolphins erhalten: Pick 13, 93

    Value der Picks nach dem Trade: 377 (Rams) vs. 378 (Dolphins)

    Die Los Angeles Rams gehen gezielt hoch für Wide Receiver Makai Lemon - ein Receiver-Profil, das perfekt in Sean McVays Offense passt. Gleichzeitig adressieren sie damit einen klaren Need: Für die kommende Saison fehlt ein verlässlicher WR3, und perspektivisch braucht das Team zudem einen Nachfolger für Davante Adams.

    Miami hingegen nutzt den Trade als Teil ihres Rebuilds und verbessert ihr Pick-Situation an Day 2 des Drafts.

    Browns reagieren auf Tackle-Problem

    Browns erhalten: Pick 15
    Buccaneers erhalten: Picks 24, 70, 149

    Value der Picks nach dem Trade: 315 (Browns) vs. 319 (Bucs)

    Cleveland adressiert eine der größten Baustellen im Kader und sichert sich Monroe Freeling. Mit auslaufenden Verträgen auf Tackle ist der Need offensichtlich.

    Tampa Bay nutzt die Gelegenheit, um mehrere Picks zu generieren und in die Tiefe des Drafts zu investieren.

    Cowboys greifen vor der Konkurrenz zu

    Cowboys erhalten: Pick 7
    Commanders erhalten: Picks 12, 92, 112, 152

    Value der Picks nach dem Trade: 426 (Cowboys) vs. 431 (Commanders)

    Die Cowboys könnten vor Teams wie den Saints, Dolphins oder Bengals hochtraden, um sich einen der Top-Defensive Backs zu sichern - etwa Caleb Downs, Jermod McCoy oder Mansoor Delane.

    Washington reagiert auf den Verlauf des Boards und die realistische Möglichkeit, dass Wunschspieler Jeremiyah Love bereits vom Board ist, und nutzt die Situation, um durch zusätzliche Picks maximalen Value zu generieren.

    >> Die Zukunft der NFL: Das sind die Top-50-Talente des anstehenden Drafts
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    mgs