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    NFL

    vor 17 Stunden

    Reza zu Week 8

    Broncos schocken Chiefs, Lions schlagen Vikings und erneute Jackson-Verletzung bei den Ravens

    Der achte Spieltag der NFL hatte bisher einiges zu bieten: Spektakuläre Aufholjagden, dramatische Entscheidungen in der Overtime und deutliche Siege prägten das Geschehen. Während die Arizona Cardinals und Cincinnati Bengals ihre Partien erst in der Verlängerung für sich entschieden, feierten die Buffalo Bills, Pittsburgh Steelers und Jacksonville Jaguars klare Erfolge. Besonders bitter verlief der Spieltag für die Baltimore Ravens, die bei ihrer Niederlage gegen Buffalo gleich zwei Quarterbacks verletzungsbedingt verloren. Auch die Las Vegas Raiders sorgten mit einem Comeback gegen die New York Jets für Spannung, während die Tampa Bay Buccaneers unter extremen Wetterbedingungen einen außergewöhnlichen Sieg ohne einen einzigen vollständigen Pass feierten.

    Detroit Lions defensive lineman Skyler Gill-Howard (50) celebrates a sack of Minnesota Vikings quarterback Kyler Murray (1) during the first half at Ford Field in Detroit on Sunday, Nov. 1, 2026.
    Woche 8 der NFL hatte wieder viel zu bieten. Junfu Han / USA TODAY NETWORK via Imagn Images

    Week 8

    >> Zum kompletten Spielplan

    >> Jackson, Brown und Co.: Der Injury Report vor Woche 8

    Die Green Bay Packers haben sich im Thursday Night Game mit 27:19 gegen die Carolina Panthers durchgesetzt. Obwohl die Panthers-Defense gleich dreimal Turnover erzwang, konnte die eigene Offense daraus nur drei Punkte generieren - stattdessen setzten sich die Packers um drei Touchdown-Pässe von Jordan Love sowie zwei Touchdown-Läufe von Josh Jacobs klar ab. Carolinas Offensive Line hatte derweil kaum eine Antwort auf den Packers-Pass-Rush und kassierte insgesamt sechs Sacks gegen Bryce Young.

    Für die kurioseste Szene des Abends sorgte Receiver Christian Watson: Nach einem 53-Yard-Catch verletzte er sich an der Brust und musste per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden - nur um nach unauffälligen Untersuchungen noch im dritten Viertel zurückzukehren und das Spiel mit acht Receptions für 113 Yards zu beenden. Zusätzlich erschwert wurde die Partie für Carolina durch weitere Verletzungen: Cornerback Will Lee III (Oberschenkel) sowie Left Guard Corey Bullock mussten das Spiel vorzeitig beenden, in einer Secondary, die bereits ohne Jaycee Horn, Mike Jackson und Akayleb Evans auskommen musste. Trotz eines späten Aufbäumens mit Touchdown und gescheiterter Two-Point-Conversion blieb den Panthers am Ende nur die Niederlage - ein verlorener Fumble in der Schlussphase besiegelte den Sieg für Green Bay.

    >> Spielbericht Green Bay Packers - Carolina Panthers

    Die Jacksonville Jaguars haben die Indianapolis Colts mit 42:7 regelrecht überrollt und ihre Bilanz auf 6-2 verbessert. Bereits zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 28:0, nachdem sie im zweiten Viertel allein 21 Punkte erzielt hatten. Quarterback Trevor Lawrence erwischte einen herausragenden Tag und komplettierte zehn seiner 14 Pässe für 210 Yards und drei Touchdowns bei keiner Interception. Auch das Laufspiel funktionierte hervorragend: Bhayshul Tuten erlief 104 Yards und einen Touchdown, während Chris Rodriguez Jr. weitere 41 Yards und einen Score beisteuerte. Insgesamt kam Jacksonville auf 183 Rushing Yards und fünf offensive Touchdowns.

    Indianapolis fand dagegen offensiv kaum ins Spiel. Quarterback Daniel Jones warf für 144 Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions, ehe auch Anthony Richardson zum Einsatz kam. Besonders enttäuschend verlief die Partie für Jonathan Taylor, der bei acht Läufen lediglich 23 Yards erzielte und zudem einen Fumble verlor. Auch Josh Downs konnte mit seinem Touchdown-Catch über acht Yards im dritten Viertel nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jacksonville die Begegnung bereits weitgehend entschieden.

    Die Jaguars bauten ihre Führung im dritten Viertel zwischenzeitlich auf 42:0 aus und ließen anschließend nichts mehr anbrennen. Während Jacksonville mit einer dominanten Vorstellung seine Position in der AFC stärkt, setzt sich die sportliche Krise der Colts fort. Indianapolis fällt nach der deutlichen Niederlage auf 2-7 zurück und bleibt auch nach dem begonnenen Kaderumbruch ohne sportliche Trendwende.

    Die Cincinnati Bengals haben sich in einem spektakulären Offensiv-Schlagabtausch mit 43:36 nach Overtime gegen die Tennessee Titans durchgesetzt und ihre Bilanz auf 5-2 verbessert. Tennessee erwischte den deutlich besseren Start und führte nach dem ersten Viertel mit 13:0. Cincinnati kämpfte sich jedoch zurück und ging mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit. Im Mittelpunkt stand Joe Burrow, der trotz drei Interceptions beeindruckende 462 Passing Yards und fünf Touchdown-Pässe erzielte. Besonders Tee Higgins mit 155 Receiving Yards und zwei Touchdowns sowie Ja'Marr Chase mit 141 Yards und einem Touchdown waren von der Defense der Titans kaum zu kontrollieren.

    Auch Tennessee überzeugte offensiv. Quarterback Cam Ward warf für 304 Yards und zwei Touchdowns, während Tony Pollard mit 117 Rushing Yards und zwei Touchdowns glänzte. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel entwickelte sich im Schlussabschnitt ein offener Schlagabtausch. Die Titans erzielten 15 Punkte, die Bengals antworteten mit 13 Zählern. Beim Stand von 36:36 ging die Begegnung in die Verlängerung, in der Cincinnati mit einem Touchdown den 43:36-Sieg perfekt machte. Während die Bengals ihren fünften Saisonsieg feierten, stehen die Titans nach der Niederlage bei 1-7.

    Die Pittsburgh Steelers haben das AFC-North-Duell gegen die Cleveland Browns deutlich mit 27:6 gewonnen und ihre Bilanz auf 6-2 verbessert. Vor heimischem Publikum übernahm Pittsburgh früh die Kontrolle und führte bereits zur Halbzeit mit 20:6. Entscheidend war vor allem das dominante Laufspiel der Steelers, die insgesamt 200 Rushing Yards und drei Touchdowns am Boden erzielten. Jaylen Warren überzeugte mit 143 Yards bei 17 Läufen und einem Touchdown, während Rico Dowdle mit 56 Yards und einem weiteren Score ebenfalls zum Erfolg beitrug. Auch Tight End Pat Freiermuth erzielte einen Rushing Touchdown.

    Cleveland bewegte den Ball durch die Luft zwar regelmäßig, konnte daraus aber kaum Kapital schlagen. Quarterback Deshaun Watson warf für 324 Yards, blieb jedoch ohne Touchdown und wurde gleich achtmal gesackt. Hinzu kamen zwei verlorene Fumbles, darunter einer von Watson selbst. Besonders auffällig war Tight End Harold Fannin Jr., der zehn Pässe für 154 Yards fing, allerdings ebenfalls einen Fumble verlor. Das Laufspiel der Browns blieb mit insgesamt nur 34 Yards nahezu wirkungslos.

    Steelers-Quarterback Aaron Rodgers erwischte mit 172 Passing Yards, keiner Touchdown-Pass und einer Interception keinen besonders erfolgreichen Nachmittag. Dank des starken Laufspiels und der überzeugenden Defense spielte das jedoch kaum eine Rolle. Pittsburgh baute seinen Vorsprung im dritten Viertel auf 27:6 aus und ließ anschließend keine weiteren Punkte mehr zu. Die Steelers bleiben damit zu Hause ungeschlagen (4-0), während Cleveland nach der Niederlage bei 5-3 steht.

    In Detroit trafen die Lions auf die bislang noch ungeschlagenen Minnesota Vikings. In dem Aufeinandertreffen dominierten die beiden Defensiven und zeigten ihr ganzes Können durch mehrere Sacks und Highlight-Plays. Nach einer knappen ersten Hälfte gingen beide Team mit einem Spielstand von 7:6 für die Vikings in die Pause.

    Nach der Halbzeit hatten die Offensive Coordinators der beiden Fracnhises einige Lücken in der gegnerischen Defense ausgemacht und nutzten diese aus. In einem nun auch offensiv anschaulichen Duell, drehten erst die Lions das Spiel, ehe die Vikings zurückkamen. Am Ende hatten jedoch die Lions das letzte Wort, gingen erneut in Führung und stoppten den letzten Angriff der Vikings.

    Geschmälert wurde der Lions-Sieg nur durch eine schwere Verletzung von Star-Linebacker Jack Campbell. Der 26-Jährige verletzte sich bei einem Tackle im letzten Spielzug des dritten Quarters schwer im Nackenbereich und musste auf einer Trage fixiert vom Feld gefahren werden.

    >> Spielbericht Detroit Lions - Minnesota Vikings

    >> Amon-Ra im Fokus: Warum er gegen die Vikings eine ganz besondere Rolle übernehmen muss
    >> Vikings gegen Lions: Wenn zwei Stärken auf zwei Schwächen treffen
    >> Seahawks vs. Vikings: Wer hat gerade wirklich die beste Defense der NFL?

    Die Tampa Bay Buccaneers haben unter extremen Wetterbedingungen einen außergewöhnlichen 16:0-Heimsieg gegen die Atlanta Falcons gefeiert. Bei sintflutartigem Regen und heftigem Wind brachte Quarterback Baker Mayfield keinen seiner drei Passversuche an den Mann. Stattdessen dominierte Tampa Bay mit insgesamt 325 Rushing Yards. Bucky Irving erlief bei 27 Versuchen beeindruckende 170 Yards und einen Touchdown, während Kenny Gainwell weitere 140 Yards beisteuerte. Kicker Chase McLaughlin sorgte mit drei Field Goals aus 46, 34 und 42 Yards für eine 9:0-Halbzeitführung.

    Im dritten Viertel sorgte Irving mit einem Vier-Yard-Touchdown-Lauf nach einem Drive über 90 Yards für die Entscheidung. Atlanta fand dagegen offensiv überhaupt nicht ins Spiel. Quarterback Michael Penix Jr. komplettierte lediglich acht seiner 24 Pässe für 125 Yards und warf gleich vier Interceptions. Auch 76 Rushing Yards von Bijan Robinson konnten die erste Niederlage ohne eigene Punkte nicht verhindern.

    Mit dem Erfolg verbessern sich die Buccaneers auf 3-5 und feiern ihren ersten Heimsieg der Saison. Die Falcons fallen ebenfalls auf 3-5 zurück. Besonders bemerkenswert: Tampa Bay gewann ohne einen einzigen vollständigen Pass. Laut der genannten historischen Einordnung wäre es der erste derartige NFL-Sieg seit 1974.

    >> Spielbericht Tampa Bay Buccaneers - Atlanta Falcons

    >> Die schlechteste Division der NFL? Warum die NFC South diese Saison alles toppt

    Die Arizona Cardinals haben sich nach einer spektakulären Aufholjagd mit 33:30 nach Overtime gegen die Dallas Cowboys durchgesetzt. Dabei lagen die Gäste nach drei Vierteln noch mit 10:17 zurück, ehe sie im Schlussabschnitt 20 Punkte erzielten. Besonders Gardner Minshew überzeugte mit 188 Passing Yards und drei Touchdown-Pässen, nachdem zuvor Jacoby Brissett für Arizona auf dem Feld gestanden hatte. Tyler Allgeier dominierte mit 147 Rushing Yards und einem Touchdown bei nur elf Läufen. Auch Michael Wilson spielte mit 111 Receiving Yards und einem Touchdown eine wichtige Rolle.

    In der Schlussphase entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch. Arizona hatte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit sogar die Chance, die Partie durch ein Field Goal zu entscheiden. Doch der Kicker der Cardinals vergab den möglichen Siegtreffer, sodass die Begegnung beim Stand von 30:30 in die Overtime ging. Dort bekam Arizona eine weitere Gelegenheit und machte es diesmal besser: Ein erfolgreiches Field Goal besiegelte den 33:30-Auswärtssieg. Während die Cardinals ihre Bilanz auf 3-5 verbessern, fallen die Cowboys ebenfalls auf 3-5 zurück.

    Die Las Vegas Raiders haben sich nach einem spektakulären Schlagabtausch mit 38:33 gegen die New York Jets durchgesetzt und ihre Bilanz auf 4-4 verbessert. Dabei erwischten die Gastgeber zunächst die bessere erste Halbzeit. Geno Smith brachte die Jets mit Touchdown-Pässen auf Isaiah Williams und Adonai Mitchell zwischenzeitlich in Führung. Las Vegas antwortete unter anderem mit einem 95-Yard-Kickoff-Return-Touchdown von Dylan Laube, lag zur Pause aber dennoch mit 14:23 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel blieb New York zunächst vorne, ehe die Raiders ihre Aufholjagd starteten.

    Im dritten Viertel verkürzte Kirk Cousins mit einem Touchdown-Pass auf Brock Bowers, bevor Braelon Allen die Jets mit einem 21-Yard-Lauf erneut auf neun Punkte davonziehen ließ. Cousins antwortete mit einem eigenen Rushing Touchdown und brachte Las Vegas auf 28:30 heran. Im Schlussviertel sorgte schließlich ein Zwei-Yard-Touchdown-Pass auf Jalen Nailor für den Führungswechsel. New York verkürzte durch ein Field Goal von Jason Sanders auf 33:35, ehe Matt Gay mit einem erfolgreichen Kick aus 53 Yards den 38:33-Endstand herstellte.

    Cousins überzeugte mit 247 Passing Yards, drei Touchdowns und keiner Interception. Brock Bowers war mit sieben Receptions für 92 Yards und zwei Touchdowns sein wichtigster Passempfänger. Aufseiten der Jets kam Geno Smith auf 290 Passing Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Besonders auffällig waren Adonai Mitchell mit 142 Receiving Yards sowie Braelon Allen mit 147 Rushing Yards und einem Touchdown. Während die Raiders ihre Bilanz ausgleichen, kassiert New York die sechste Niederlage der Saison und fällt auf 2-6 zurück.

    Die Buffalo Bills haben die Baltimore Ravens mit 36:10 deutlich geschlagen und ihre Bilanz auf 6-1 verbessert. Dabei entwickelte sich die Partie für Baltimore vor allem auf der Quarterback-Position zu einem Albtraum. Lamar Jackson musste bei seinem Comeback mit einer Daumenverletzung frühzeitig vom Feld, ehe auch Ersatzmann Tyler Huntley aufgrund einer Zehenverletzung ausfiel. Buffalo führte nach einem Rushing Touchdown von Josh Allen und drei Field Goals von Tyler Bass zur Halbzeit mit 16:7. Für die Ravens erzielte Derrick Henry den einzigen Touchdown.

    Nach der Pause verkürzte Baltimore durch ein Field Goal zunächst auf 10:16, doch Buffalo antwortete umgehend mit einem Touchdown-Lauf von James Cook. Im Schlussviertel machte Allen mit zwei Touchdown-Pässen auf DJ Moore und Dalton Kincaid alles klar. Der Bills-Quarterback beendete die Partie mit 289 Passing Yards, zwei Touchdown-Pässen und einem Rushing Touchdown. Bei Baltimore musste schließlich Joe Fagnano übernehmen, der lediglich 91 Passing Yards erzielte und eine Interception warf. Die Ravens blieben nach ihrem Field Goal im dritten Viertel ohne weitere Punkte und fallen nach der deutlichen Niederlage auf 4-4 zurück.

    >> Spielbericht Buffalo Bills - Baltimore Ravens

    Die Los Angeles Rams haben das Stadtduell gegen die Chargers mit 24:9 gewonnen und ihre Bilanz auf 4-4 verbessert. Dabei verlief die erste Halbzeit zunächst ausgeglichen. Nach einem 3:3 im ersten Viertel gingen die Rams mit einer knappen 10:9-Führung in die Pause. Erst nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber endgültig die Kontrolle und entschieden die Partie mit 14 unbeantworteten Punkten im dritten Viertel. Besonders das Laufspiel machte den Unterschied: Blake Corum erlief bei elf Versuchen 73 Yards und einen Touchdown, während Kyren Williams weitere 56 Yards und einen Score beisteuerte. Quarterback Matthew Stafford kam auf 157 Passing Yards, einen Touchdown und eine Interception. Sein wichtigster Passempfänger war Puka Nacua mit elf Receptions für 80 Yards und einem Touchdown.

    Die Chargers fanden dagegen offensiv kaum Lösungen und blieben über die gesamte Partie ohne Touchdown. Justin Herbert brachte zwar 24 seiner 32 Pässe für 257 Yards an, warf allerdings zwei Interceptions. Auch das Laufspiel blieb mit insgesamt nur 64 Yards weitgehend wirkungslos. Ladd McConkey war mit 86 Receiving Yards noch der auffälligste Offensivspieler der Gäste. Nach der knappen ersten Halbzeit gelang den Chargers kein einziger Punkt mehr. Während die Rams ihren vierten Saisonsieg feierten, setzt sich die Krise des Stadtrivalen fort: Die Chargers bleiben mit einer Bilanz von 0-7 weiterhin sieglos.

    >> L.A.-Bowl: Rams gegen Chargers unter unerwarteten Vorzeichen

    Die New England Patriots haben sich bei nahezu durchgehendem Starkregen nach einem 3:13-Halbzeitrückstand gegen die Miami Dolphins zurückgekämpft. Nach einer schwachen ersten Hälfte drehte Quarterback Drake Maye auf und brachte seine Mannschaft mit einem 43-Yard-Touchdown-Pass auf Kyle Williams zurück ins Spiel. Anschließend erzielte er mit einem Zwei-Yard-Lauf die Führung, bevor er im Schlussviertel DeMario Douglas mit einem 48-Yard-Touchdown-Pass bediente und New England auf 24:13 davonzog.

    Maye überzeugte mit 199 Passing Yards, zwei Touchdown-Pässen und einem Rushing Touchdown. Auch Rhamondre Stevenson steuerte 82 Rushing Yards bei. Miami kämpfte sich durch einen späten 35-Yard-Touchdown-Pass von Malik Willis auf Kevin Coleman Jr. noch einmal auf 19:24 heran, scheiterte jedoch bei der anschließenden Two-Point-Conversion

    >> Spielbericht Miami Dolphins - New England Patriots

    Die Denver Broncos haben das AFC-West-Duell gegen die Kansas City Chiefs nach einer spektakulären Aufholjagd mit 28:24 gewonnen. Dabei lagen die Gastgeber nach drei Vierteln noch mit 13:24 zurück. Patrick Mahomes hatte Kansas City mit Touchdown-Pässen auf Rashee Rice, Emmett Johnson und Noah Gray in Führung gebracht. Besonders spektakulär war ein 73-Yard-Touchdown-Pass auf Johnson im zweiten Viertel. Mahomes beendete die Partie mit 321 Passing Yards, drei Touchdowns und keiner Interception. Denver hielt durch zwei Field Goals von Wil Lutz und einen Ein-Yard-Touchdown-Pass von Bo Nix auf Jaylen Waddle zunächst Anschluss, ehe Kansas City seinen Vorsprung im dritten Viertel auf elf Punkte ausbaute.

    Im Schlussviertel gelang den Broncos jedoch die Wende. Zunächst verkürzte Nix mit einem Zwei-Yard-Touchdown-Pass auf Nate Adkins und einer erfolgreichen Two-Point-Conversion auf Waddle auf 21:24. Knapp zwei Minuten vor Schluss folgte der entscheidende Angriff: Nach einem Drive über 56 Yards brachte Jonah Coleman den Ball mit einem Fünf-Yard-Lauf in die Endzone und sorgte für die 28:24-Führung. Nix kam auf 222 Passing Yards, zwei Touchdowns und keine Interception. Denver erzielte im letzten Viertel 15 unbeantwortete Punkte und steht laut der übermittelten Tabelle bei 6-2, während Kansas City mit 5-2 geführt wird.

    >> Spielbericht Denver Broncos - Kansas City Chiefs

    >> Gegen die Chiefs extra motiviert: Warum die Broncos-Defense noch eine Rechnung offen hat

    Die Washington Commanders haben das NFC-East-Duell gegen die Philadelphia Eagles mit 27:10 gewonnen. Trotz eines frühen 0:10-Rückstands kämpften sich die Gastgeber noch vor der Pause zurück und gingen mit einer 13:10-Führung in die Kabine. Anschließend übernahm Washington endgültig die Kontrolle über das Spiel.

    Vor allem die Defense machte den Unterschied: Zwei weitere Ballverluste von Philadelphia und ein verschossenes Field Goal von Jake Elliott verhinderten jede Aufholjagd. Jayden Daniels führte die Commanders zum Erfolg, während die Eagles ihre sechste Niederlage in Folge kassierten und mit einer Bilanz von 2-6 immer tiefer in die Krise rutschen.

    Die Seattle Seahawks (4-3) empfangen die Chicago Bears (5-2) zum Abschluss der achten NFL-Woche bei Monday Night Football. Der amtierende Super-Bowl-Champion aus Seattle meldete sich zuletzt mit einem überzeugenden 20:3-Erfolg gegen die zuvor ungeschlagenen Kansas City Chiefs zurück. Chicago reist dagegen mit zwei Siegen in Folge an und hat seit der Rückkehr von Quarterback Caleb Williams deutlich an offensiver Durchschlagskraft gewonnen. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt vor allem auf unterschiedlichen Seiten des Balls überzeugen konnten.

    Im Mittelpunkt steht das Duell zwischen Caleb Williams und Seattles herausragender Passverteidigung. Der Bears-Quarterback warf in seinen vergangenen beiden Spielen für insgesamt 613 Yards und führte Chicago zu Erfolgen gegen Atlanta und New England. Nun wartet eine Seahawks-Defense, die durchschnittlich lediglich 144,4 Passing Yards pro Partie zulässt und damit den NFL-Bestwert hält. Bislang gelang es keinem gegnerischen Quarterback, gegen Seattle die Marke von 300 Passing Yards zu erreichen. Auf der Gegenseite muss sich Sam Darnold gegen eine Bears-Defense behaupten, die bereits zehn Turnover erzwungen hat. Darnold selbst steht in dieser Saison bei acht Interceptions.

    Personell gibt es vor dem Duell einige Fragezeichen. Seattle bangt um Left Tackle Charles Cross, der sich gegen Kansas City am Knöchel verletzte. Mit der Verpflichtung von All-Pro-Guard Quenton Nelson haben die Seahawks ihre Offensive Line allerdings prominent verstärkt. Zudem könnten die Running Backs Zach Charbonnet und Jadarian Price nach ihren Verletzungen zurückkehren. Chicago kann dagegen wieder auf Pass Rusher Montez Sweat setzen, der seine Sperre abgesessen hat. Besonders das Aufeinandertreffen zwischen Chicagos produktiver Offense und Seattles starker Defense verspricht ein interessantes Kräftemessen.

    Autor: Niklas Kreuzer

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